Der frühere Kabinettsmitglied und heutige White & Case-Anwalt übernimmt eine Beiratsfunktion beim RegTech-Unternehmen Acceederate.
Marco Buschmann baut sein Portfolio weiter aus. Knapp drei Jahre lenkte der FDP-Politiker das Bundesjustizministerium unter der Ampelregierung. Als die Koalition zerbrach und er aus dem Parlament ausschied, sattelte er um. Seit Jahresbeginn berät er wieder Mandanten bei der Großkanzlei White & Case, wo er sich auf Firmenübernahmen konzentriert. Jetzt kommt ein weiteres Engagement hinzu. Das am Simssee in Oberbayern beheimatete Unternehmen Acceederate hat den Juristen in sein Strategiegremium berufen. Die Firma versteht sich als Begleiter für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell schärfen oder frisches Kapital einsammeln wollen. Buschmann soll künftig bei Investmententscheidungen und der langfristigen Ausrichtung mitreden.
Was bringt ein ehemaliger Kabinettsmitglied einem jungen Technologieunternehmen? Buschmann selbst verweist auf seine Kenntnisse im Dreieck von Rechtsfragen, digitaler Innovation und Unternehmenssteuerung. In seiner Zeit als Minister trieb er unter anderem die Digitalisierung der Justiz voran. Diese Expertise will er nun einsetzen, um Firmen von bürokratischen Fesseln zu befreien und regulatorische Hürden zu senken.
Der Neuzugang reiht sich in einen bereits prominent besetzten Kreis ein. Dem Beirat gehören außerdem der Vermögensexperte Andreas Beck, Ronja Stoffregen vom Investmentarm des Polymerspezialisten Rehau sowie Seriengründer Kai Leisering an. Gemeinsam sollen sie dem Startup Türen öffnen und strategische Impulse liefern.




