Christian Schultz überspringt Karrierestufen und steigt direkt in die Partnerschaft auf. Sein Gebiet: Konflikte um Software, Daten und digitale Geschäftsmodelle.
Vier Jahre, dann Partner: Christian Schultz hat bei Fieldfisher einen ungewöhnlichen Weg genommen. 2022 kam er zur Kanzlei, nun rückt der 34-Jährige vom Senior Associate direkt in den Gesellschafterkreis auf. Zwischenstationen hat er übersprungen. Die Beförderung zeigt, dass Fieldfisher Talente halten will, die zum Wachstum beitragen. Ein neues Karriereprogramm soll künftig weitere Anwälte auf ähnliche Bahnen lenken.
Schultz verdient sein Geld mit Streit. Er vertritt Mandanten, wenn Softwareprojekte platzen, Plattformen mit Regulierern aneinandergeraten oder Datenpannen juristische Kreise ziehen. Onlinehändler, Softwarefirmen und Unternehmen aus regulierten Branchen suchen seinen Rat. Neben der Arbeit vor Gericht berät er auch, bevor es kracht: präventive Strategien, europäisches Digitalrecht, Risikomanagement. Wer digitale Geschäftsmodelle betreibt, braucht jemanden, der beide Seiten kennt.
Fieldfisher investiert seit Jahren in den Technologiebereich. Das deutsche Team zählt inzwischen 30 Köpfe und deckt alles ab, was mit Daten, Software und digitalen Märkten zusammenhängt. Zuletzt kam der Datenrechtler Simon Assion an Bord. Schultz bringt nun die Prozesskompetenz ein, die bei eskalierenden Konflikten gefragt ist. Stephan Zimprich, der die Praxis mitführt, sieht darin einen zentralen Baustein der Wachstumsstrategie. International ernannte Fieldfisher zeitgleich elf weitere Partner in vier europäischen Ländern.




