Die Kanzlei verstärkt ihr Frankfurter Büro mit Andrea Pomana, die künftig eine komplett neue Praxisgruppe aufbauen soll.
Bislang musste FPS bei wettbewerbsrechtlichen Mandaten passen. Das ändert sich jetzt. Mit Andrea Pomana zieht eine Spezialistin ein, die genau dieses Feld bearbeiten soll. Die Juristin verlässt Simmons & Simmons nach weniger als zwei Jahren und übernimmt am Main die Verantwortung für den Aufbau einer Kartellrechtspraxis von Grund auf.
Pomanas Lebenslauf liest sich wie ein Who's who internationaler Wirtschaftskanzleien. Vor Simmons machte sie Halt bei Mayer Brown und Advant Beiten. Davor standen Engagements bei Debevoise & Plimpton, der Beratungsfirma Pohlmann & Company sowie Allen & Overy auf dem Programm. Jede Station dürfte ihr Netzwerk und Methodenkoffer erweitert haben.
Inhaltlich bewegt sich die Anwältin auf Terrain, das gerade Hochkonjunktur hat. Neben klassischen Fusionsfreigaben berät sie zu Investitionskontrollen und den jüngst verschärften Regeln für ausländische Staatshilfen. Ihre Mandanten stammen häufig aus Branchen mit hoher Regulierungsdichte: Rüstungsindustrie, Energiewirtschaft, Chemiesektor, Tech und Pharma.
FPS beschäftigt deutschlandweit etwa 140 Anwälte an fünf Standorten. Frankfurt bildet dabei das Gravitationszentrum. Der Pomana-Coup passt ins Bild einer expansionswilligen Kanzlei: Erst zum Jahresauftakt beförderte die Sozietät zwei Juristen in Hamburg in den Partnerkreis.




