Drei Juristen aus deutschen Büros und zwei aus Wien dürfen sich ab Mai Counsel nennen.
Bei Freshfields klingeln wieder die Sektgläser. Pünktlich zum Startschuss des neuen Geschäftsjahres am ersten Mai verkündet die Wirtschaftskanzlei, wer auf der Karriereleiter eine Sprosse nach oben klettert. Global erhalten zwanzig Anwälte den Counsel-Titel, fünf davon praktizieren im deutschsprachigen Raum. Wer demnächst in den Partnerkreis aufsteigt, hatte die Sozietät bereits sieben Tage zuvor verraten.
Der Löwenanteil der Beförderungen entfällt auf die Streitabteilung. Thomas Ackermann zieht vom Düsseldorfer Büro aus für Energiekonzerne vor Gerichte und Schiedsgerichte. Seine Geheimwaffe: Er füttert Algorithmen mit Prozessdaten und bastelt daraus Strategien für den Gerichtssaal. Annika Kreis, ebenfalls in Düsseldorf beheimatet, jagt Wirtschaftskriminelle und leitet firmeninterne Ermittlungen. Wenn irgendwo auf der Welt Compliance-Alarm schrillt, packt sie die Koffer. Aus der österreichischen Hauptstadt gesellt sich Matthias Hofer zur neuen Counsel-Riege. Der Wiener tummelt sich dort, wo Technologie auf Regulierung trifft: Plattformrecht, digitaler Verbraucherschutz, Streitigkeiten rund um geistiges Eigentum.
Zwei Transaktionsspezialisten vervollständigen das Quintett. Jan Biermann orchestriert von Frankfurt aus Übernahmen und Umstrukturierungen in der Finanzwelt. Banken, Fintechs und Fondsmanager klopfen bei ihm an. Noël Zamani wiederum hat sich in Wien als Ansprechpartner für Gründer und Wagniskapitalgeber etabliert. Seine Deals führen ihn quer durch Europa, in die Vereinigten Staaten und bis in den Nahen Osten.




