Mit der GOe FUTURE Startup Factory soll wissenschaftliche Forschung aus den Life Sciences systematischer in Gründungen überführt werden. Bis 2030 stehen dafür bis zu 20 Millionen Euro bereit, getragen von 15 Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Niedersachsen.
Mit einem Kick-off im Forum Wissen ist die GOe FUTURE Startup Factory in Göttingen offiziell gestartet, gefördert seit Januar 2026 als eine von zehn Startup Factories des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. CEO Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg eröffnete gemeinsam mit Staatssekretär Johannes Steiniger, Niedersachsens Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Schachtner und Prof. Dr. Andreas Zaby von der SPRIND GmbH. Bis Ende 2030 stehen bis zu 20 Millionen Euro bereit, je zur Hälfte aus Bundesförderung und privaten Mitteln.
Anders als die übrigen Startup Factories konzentriert sich GOe FUTURE ausschließlich auf die Life Sciences, ein Feld mit langen Entwicklungszyklen, hohem technologischem Risiko und erheblichem Kapitalbedarf. Basis ist das Forschungsdreieck Hannover, Göttingen und Braunschweig mit 15 Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie rund 90.000 Studierenden, davon etwa 20.000 in den Life Sciences. „GOe FUTURE entwickelt aus wissenschaftlichem Potenzial eine starke Pipeline für Life-Science-Gründungen, strukturiert, professionell und mit dem Ziel, dass daraus erfolgreiche Unternehmen entstehen", sagt Zeisberg.
Beim Kick-off sprach auch Dr. Michael Grosse, CEO von Sartorius, über die Rolle des Konzerns im Göttinger Life-Science-Ökosystem, während Tubulis-Mitgründer Dr. Dominik Schumacher und Dr. Ralf Amann von Prime Vector Technologies über die Zukunft von Innovation und Unternehmertum in den Life Sciences diskutierten. Bis Ende 2030 muss sich zeigen, ob aus der wissenschaftlichen Stärke der Region tatsächlich mehr international erfolgreiche Unternehmen entstehen.




