Nach einer Ausschreibung bleibt Deloitte Abschlussprüfer des Pharmakonzerns GSK. Das Mandat läuft dann bereits im zweiten Jahrzehnt.
Als sogenannte Public Interest Entity unterliegt GSK strengen Rotationsregeln: Alle zehn Jahre muss der gesetzliche Abschluss neu ausgeschrieben, spätestens nach zwanzig Jahren der Prüfer gewechselt werden. Genau diese Zehnjahresmarke war nun erreicht, denn Deloitte prüft die Bücher des Konzerns seit dem Geschäftsjahr 2018. Aus dem Verfahren ging der Amtsinhaber erneut als Sieger hervor. Der Auftrag greift ab dem Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2028 endet.
Gesteuert wurde die Ausschreibung vom Prüfungs- und Risikoausschuss, die abschließende Entscheidung traf das Board. Verbindlich ist sie damit noch nicht: Die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung 2028 über einen entsprechenden Beschluss ab. Wie das Auswahlverfahren im Einzelnen ablief, will der Konzern im Geschäftsbericht für 2026 offenlegen.
GSK ist ein weltweit tätiger Biopharmakonzern mit Sitz in England und Wales. Für Deloitte bedeutet die Verlängerung, dass eines der prominentesten britischen Prüfungsmandate vorerst im Haus bleibt. Die Uhr läuft allerdings weiter: Spätestens 2038 muss der Konzern den Prüfer wechseln.




