Helsing und OHB gründen Joint Venture

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May 20, 2026
22.05.2026
2 Minuten Lesezeit

Helsing und OHB bündeln ihre Kräfte in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen für weltraumbasierte taktische Aufklärung. Das Projekt KIRK soll Europas militärische Souveränität im Orbit sichern.

Kritische Fähigkeitslücke schließen

Helsing, Europas führendes KI-Verteidigungsunternehmen, und OHB, Europas führender Raumfahrtkonzern, gründen das Joint Venture KIRK, kurz für Künstliche Intelligenz und Raumfahrt-Kompetenz. Ziel ist die Entwicklung eines weltraumbasierten taktischen Überwachungs-, Aufklärungs- und Zielerfassungssystems, das Echtzeit-Zielerfassung ermöglicht und als Grundlage für den Einsatz moderner Abstandswaffen dient. Helsing und OHB übernehmen gemeinsam die Konsortialführung in einer erweiterten Allianz mit Kongsberg Defence & Aerospace und HENSOLDT, die bereits seit Dezember 2025 an diesem Vorhaben zusammenarbeiten.

KI und Software als Kern des Systems

Das Konsortium setzt auf einen softwarezentrierten Ansatz: Die Satelliten werden als software-defined entwickelt und können dadurch dynamisch auf neue Bedrohungslagen reagieren. Helsing liefert einsatzerprobte KI für Echtzeit-Datenverarbeitung, Multisensorfusion und automatisierte Zielerkennung. OHB verantwortet die Implementierung schlüsselfertiger Raumfahrtsysteme. HENSOLDT stellt weltraumtaugliche Sensorik und mobile Bodenstationen bereit, Kongsberg liefert Kleinsatelliten, sichere Kommunikation und ein globales Bodenstationsnetzwerk. Helsing-Co-CEO Gundbert Scherf betonte: Europa müsse den Kampf um seine Souveränität im Orbit gewinnen, und man habe keine Zeit zu verlieren.

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