Die Wirtschaftskanzlei hat das Berliner KI-Unternehmen Spread AI bei einer strategischen Beteiligung durch den Venture-Capital-Arm von Lockheed Martin beraten.
Lockheed Martin Ventures, die Beteiligungseinheit des US-Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns, hat sich an der Berliner Spread GmbH beteiligt. Das Kapital stammt aus einem auf mindestens 100 Millionen US-Dollar angelegten Topf, den Lockheed Martin Ventures nach der Aufstockung seines Gesamtfonds auf eine Milliarde Dollar für Investments in Großbritannien und Europa reserviert hat. Spread AI entwickelt ein KI-basiertes Betriebssystem für den gesamten Produktlebenszyklus mechatronischer Systeme und bedient damit Kunden aus Automobil-, Industrie- und Verteidigungssektor. Die Beteiligung ergänzt eine im April 2026 abgeschlossene Serie-B-Runde über 30 Millionen Dollar.
Hogan Lovells Cadwalader stellte für das Mandat ein fachübergreifendes Team auf: Partner Maximilian Broermann und Senior Associate Lucie Arntz führten die transaktionsrechtliche Beratung aus Frankfurt und Berlin, unterstützt durch Associate Markus Henrich. Die außenwirtschaftsrechtliche und investitionskontrollrechtliche Seite verantwortete Partner Christian Ritz aus München, ein in dieser Konstellation wesentlicher Baustein, da Beteiligungen von Rüstungsunternehmen an deutschen KI-Firmen regelmäßig behördliche Prüfverfahren auslösen. Für geistiges Eigentum zeichneten Counsel Fabian Pfuhl und Senior Associate Felix Ackermann verantwortlich.




