CVC DIF übernimmt eine deutliche Mehrheit am Frankfurter Rechenzentrumsbetreiber firstcolo von Cube Infrastructure Managers. Ein neues 24-Megawatt-Rechenzentrum in der Region Frankfurt soll das Wachstum zum führenden deutschen Colocation-Anbieter antreiben.
CVC DIF, die Infrastruktursparte von CVC, übernimmt eine deutliche Mehrheitsbeteiligung an firstcolo Holding von Cube Infrastructure Managers. Das Investment erfolgt über den DIF Value Add IV Fonds. Der Abschluss wird bis Ende September 2026 erwartet. Das 2007 gegründete und in Frankfurt ansässige firstcolo bietet Colocation, dedizierte Cloud-Hardware, Konnektivität und Managed Services für mehr als 350 Unternehmenskunden und betreibt zwei nahezu vollausgelastete Rechenzentren in Frankfurt. Zentrales Element der nächsten Wachstumsphase ist FRA7, ein neues Rechenzentrum im Bau in Rosbach in der Region Frankfurt mit 24 Megawatt. Gesamtkapazität, Standort, Stromversorgung und Genehmigungen stehen bereits fest, die Abwärme soll zudem die lokale Fernwärmeversorgung unterstützen.
firstcolo bleibt weiterhin vom bewährten Gründerteam geführt, bestehend aus CEO und Mitgründer Jerome Evans, COO und Mitgründer Nicolaj Kamensek sowie CFO Dennis Bergfeld. Willem Jansonius, Managing Partner bei CVC DIF, bezeichnet firstcolo als seltene Gelegenheit, in eine hochwertige, gründergeführte Colocation-Plattform in einem attraktiven, angebotsbeschränkten Markt zu investieren. Jerome Evans sagt, FRA7 sei mehr als ein einzelnes Rechenzentrum, es sei der erste Baustein einer skalierbaren Infrastrukturplattform für die nächste Generation von KI-, Cloud- und Enterprise-Workloads in Deutschland.




