Vier erfahrene IP-Anwälte aus namhaften Kanzleien gründen mit Brento eine neue Boutique für Marken-, Urheber- und Wettbewerbsrecht, die von Berlin und dem spanischen Alicante aus berät und KI fest in ihre Arbeitsweise integriert.
Schon beim Start setzt Brento auf eine eigene technologische Architektur aus mehreren Bausteinen. Die Kanzlei kombiniert Lösungen von Anbietern wie Scaleway und Cortecs und bindet mehrere KI-Assistenten, darunter Google Gemini, direkt an. Die Rollenverteilung ist dabei klar definiert: Die Systeme sollen Informationen aufbereiten und auswerten, die juristische Einschätzung und die strategische Weichenstellung bleiben Sache der mandatsführenden Partner. Mandanten will die Boutique als strategischer Sparringspartner zur Seite stehen, vom Konzern über den Mittelstand bis zum Startup, mit Branchenschwerpunkten in Pharma, Entertainment, E-Commerce, Beauty und Consumer Products.
Das Berliner Büro verantworten Dr. Stanislaus Jaworski (41) und Tobias Voßberg (37). Jaworski kommt von Nordemann und ist auf Prozesse im Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrecht spezialisiert. Voßberg bringt Unternehmensperspektive mit: Er leitete zuletzt als Head of IP die Rechtsabteilung bei Satisfyer, davor arbeitete er unter anderem für Noerr und SKW Schwarz. In Alicante starten Paul Kretschmar (51) und Dr. Carl Zimmer (39). Kretschmar wechselt von Vossius & Partner und begleitet Mandanten bei grenzüberschreitenden IP-Verfahren sowie im Kampf gegen Produktpiraterie. Zimmer war zuletzt Partner bei Gunnercooke und zuvor bei Noerr, beide Male ebenfalls am spanischen Standort.
Offiziell nimmt Brento zum 1. Oktober 2026 die Arbeit auf. Unterstützt wird das Gründerteam von Paralegal Isabel Gosalbez Perez.




