Klöckner-Ära endet: Worthington leitet Delisting ein

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June 5, 2026
05.06.2026
2 Minuten Lesezeit

Worthington Steel hat die Übernahme von Klöckner & Co vollzogen und kündigt nun das Delisting an. Den verbleibenden Aktionären werden 11 Euro je Aktie geboten. Der Börsenkurs liegt aktuell deutlich höher.

Übernahme vollzogen, Delisting geplant

Worthington Steel hat sich rund 62 Prozent der ausstehenden Klöckner & Co-Aktien gesichert und vollzieht damit die Übernahme des Duisburger Stahlhändlers. Im Rahmen des geplanten Delisting-Angebots sollen die verbleibenden Aktionäre 11 Euro je Anteilsschein in bar erhalten. Das Angebot enthält keine Mindestannahmeschwelle und keine Vollzugsbedingungen. Zuletzt notierte die Klöckner-Aktie bei 12,48 Euro und damit deutlich über dem Angebotspreis. Weitere Details zum Delisting und zum Zeitplan sollen mit Veröffentlichung der Angebotsunterlagen folgen.

Management bleibt, keine Stellenstreichungen geplant

Klöckner & Co hatte seinen Aktionären bereits im Februar empfohlen, das Übernahmeangebot von Worthington Steel anzunehmen. Aufsichtsrat und Vorstand hatten den Preis von 11 Euro je Aktie als attraktiv, fair und angemessen bezeichnet. Konzernchef Guido Kerkhoff soll das Unternehmen weiterhin unabhängig führen. Standortschließungen oder Entlassungen sind laut Worthington nicht geplant. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf mehr als zwei Milliarden Euro. Großaktionär Friedhelm Loh hatte seinen Anteil von rund 41,5 Prozent ebenfalls angedient.

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