David Neuenhaus übernimmt die weltweite Verantwortung für Kunden aus der Vermögensverwaltung. Der bisherige Chef Jim Suglia verabschiedet sich in den Ruhestand.
Das Beratungshaus hat einen Nachfolger für die Leitung seines globalen Asset-Management-Geschäfts gefunden. David Neuenhaus steigt zum weltweiten Sektorchef auf. Er arbeitet seit anderthalb Jahrzehnten für KPMG in den Vereinigten Staaten und kennt die Branche aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Bislang verantwortet Neuenhaus das amerikanische Geschäft mit Vermögensverwaltern und Beteiligungsgesellschaften. Diese Aufgabe behält er zusätzlich. In seiner Laufbahn hat er Staatsfonds, öffentliche Pensionskassen und private Investmentvehikel beraten. Mehr als ein Vierteljahrhundert Erfahrung bringt er mit.
Die Vermögensverwaltung erlebt gerade einen tiefgreifenden Wandel. Anleger erwarten andere Produkte als früher, neue Technologien verändern die Abläufe, Regulierung und Wettbewerb nehmen zu. Karim Haji, bei KPMG weltweit für Finanzdienstleistungen zuständig, sieht in Neuenhaus den richtigen Mann für diese Phase. Seine internationale Perspektive und seine Führungserfahrung machten ihn zur idealen Besetzung. Neuenhaus selbst spricht von einem entscheidenden Moment. Die Erwartungen der Investoren verschöben sich, Produkte und Märkte entwickelten sich in hohem Tempo weiter. Er wolle Kunden dabei helfen, diese Veränderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.
Jim Suglia, der die Position bislang innehatte, zieht sich zurück. Über die Gründe für seinen Abschied machte KPMG keine Angaben. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die großen Beratungshäuser ihr Geschäft mit Finanzdienstleistern ausbauen und um Mandate im wachsenden Markt für alternative Anlagen konkurrieren.




