Der kanadische Ölförderer hat auf seiner Hauptversammlung sämtliche Anträge durchgebracht. Die Wiederwahl des Wirtschaftsprüfers fiel mit 99,99 Prozent praktisch einstimmig aus.
Saturn Oil & Gas kann sich auf seine Aktionäre verlassen. Bei der jüngsten Hauptversammlung stimmten die Anteilseigner allen acht Beschlussvorlagen zu. Rund drei Viertel des stimmberechtigten Kapitals waren vertreten, insgesamt gaben Halter von mehr als 138 Millionen Aktien ihre Stimme ab. Besonders deutlich fiel das Ergebnis bei der Prüferwahl aus. KPMG erhielt das Mandat für ein weiteres Jahr mit einer Zustimmung von 99,99 Prozent. Widerstand gab es praktisch keinen. Auch die Kandidaten für das Kontrollgremium passierten die Abstimmung problemlos, jeder mit mehr als 87 Prozent Ja-Stimmen.
Die Eigentümer segneten außerdem noch nicht zugeteilte Optionen aus dem Vergütungsprogramm für Führungskräfte ab. Gut vier von fünf Stimmen fielen positiv aus. Das zeigt, dass die Anreizstruktur des Unternehmens bei den Investoren Anklang findet und das Vertrauen in die Strategie der Geschäftsleitung intakt ist.
An der Börse erlebt Saturn Oil einen bemerkenswerten Lauf. Der Kurs bewegt sich knapp unter dem frisch markierten Jahreshoch von 4,74 Euro und hat sich seit Januar mehr als verdreifacht. Das entspricht einem Plus von über 200 Prozent binnen weniger Monate. Das Unternehmen fördert leichtes Öl in den westkanadischen Provinzen Saskatchewan und Alberta. Die Strategie kombiniert eigene Bohrprogramme mit gezielten Übernahmen, um Reserven und freien Cashflow je Aktie kontinuierlich zu steigern. Mit dem klaren Votum der Hauptversammlung hat die Führungsriege nun freie Bahn, diesen Wachstumskurs fortzusetzen.




