KPMG: Cyberrisiko ist jetzt Chefsache

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July 27, 2026
27.07.2026
2 Minuten Lesezeit

Wer Informationssicherheit noch als IT-Angelegenheit behandelt, liegt nach Einschätzung von KPMG falsch: Das Netzwerk verlangt von Vorständen, Cyberrisiken künftig direkt in die Unternehmenssteuerung einzubetten.

Digitale Bedrohung als Führungsthema

Auslöser ist die wachsende Zahl gezielter Angriffe, die längst die Geschäftskontinuität ganzer Organisationen bedrohen können. KPMG fordert deshalb, dass Informationssicherheit nicht mehr isoliert von der IT-Abteilung verantwortet wird, sondern fest in den Governance-Strukturen der Führungsebene verankert ist.

ESG-Berichtspflichten verschärfen den Druck

Parallel wächst der Handlungsdruck bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Unternehmen brauchen belastbare Datenstrukturen für ESG-Kennzahlen, da Lücken künftig nicht nur den Ruf, sondern auch rechtlich angreifbar werden können. KPMG sieht genau in der Verbindung dieser beiden Themenfelder, Cybersicherheit einerseits und ESG-Transparenz andererseits, den entscheidenden Hebel.

Eine Steuerungslogik statt Silodenken

Statt Risikomanagement, Compliance und interne Revision getrennt zu betreiben, was regelmäßig zu Doppelarbeit und Informationsverlust führt, plädiert KPMG für eine gebündelte Steuerung nach einer sogenannten One-Governance-Logik. Als methodischen Anker nennt das Netzwerk die Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer sowie internationale ISO-Normen, mit denen sich Kontrollsysteme gegenüber Aufsichtsbehörden und Investoren objektiv belegen lassen.

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