Latham führt Innio aufs Nasdaq-Parkett

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June 9, 2026
10.06.2026
2 Minuten Lesezeit

Die internationale Großkanzlei hat den Tiroler Gasmotorenbauer durch sein Börsendebüt in New York begleitet. Mit 2,43 Milliarden Dollar zählt das Listing zu den größeren Transaktionen dieser Wochen.

Mandat mit drei Kontinenten

Wenn ein Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum an einer amerikanischen Börse durchstartet, ist juristische Begleitung über mehrere Rechtsräume hinweg gefragt. Genau das hat Latham & Watkins für die Innio Group geleistet. Das Beratungshaus koordinierte die rechtlichen Schritte des Energieunternehmens, dessen Heimat zwischen München und Jenbach in Tirol liegt und dessen neuer Handelsplatz nun die New Yorker Nasdaq ist. Federführend wirkten Marc Jaffe und Ian Schuman aus dem New Yorker Büro, Jenna Gascoyne aus London sowie Oliver Seiler vom Standort Frankfurt. Counsel Camilla Kehler-Weiss steuerte ebenfalls aus Frankfurt bei.

Konkurrenz auf der anderen Seite

Während Latham die Innio-Seite betreute, ließ sich das Bankenkonsortium von Milbank LLP beraten. Auch dort zog sich das Mandat über mehrere Standorte, mit Rod Miller in New York, David Dixter in London und Philipp Klöckner in Frankfurt an der Spitze.

Größer als geplant

Die Transaktion fiel umfangreicher aus als ursprünglich vorgesehen. Statt der zunächst angedachten 75 Millionen Aktien wechselten am Ende 90 Millionen Papiere zu einem Stückpreis von 27 Dollar den Besitzer. Auch die Mehrzuteilungsoption kam vollständig zum Tragen. Damit summiert sich das Volumen auf 2,43 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 2,1 Milliarden Euro. Auffällig ist die Struktur des Listings. Innio selbst hat keine neuen Aktien ausgegeben und nimmt damit kein frisches Kapital aus dem Markt mit. Sämtliche platzierten Papiere stammen aus dem Bestand eines bisherigen Eigentümers.

Rückenwind durch Marktstimmung

Der Start des Handels unter dem Kürzel INIO fiel auf den 4. Juni. Marktbeobachter führen den erfolgreichen Verlauf auch auf die allgemeine Lage an den amerikanischen Finanzmärkten zurück. Der anhaltende Höhenflug rund um Anwendungen künstlicher Intelligenz hat zahlreiche Technologie- und Industrietitel beflügelt.

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