Bei Gennaker, dem künftig leistungsstärksten Offshore-Windpark der deutschen Ostsee, verantwortete die Kanzlei die zentralen Projektverträge auf Seiten des Entwicklers Skyborn Renewables.
Dass ein Offshore-Projekt dieser Größenordnung überhaupt in die Bauphase eintreten kann, entscheidet sich am Finanzierungspaket, und genau dieses steht nun. Ein Verbund aus 16 Geschäftsbanken und der Europäischen Investitionsbank stellt Skyborn Renewables 2,1 Milliarden Euro ohne Rückgriffshaftung bereit. Mit dem sogenannten Financial Close sind zugleich alle tragenden Verträge scharf geschaltet, gleich ob es um Fremd- und Eigenkapital, Abnahmevereinbarungen für den erzeugten Strom, strategische Allianzen oder die entscheidenden Bau- und Lieferkontrakte geht. Damit fällt der Startschuss für die Umsetzung: Ab spätestens Ende 2028 soll Gennaker kommerziell einspeisen und dann den Strombedarf von etwa einer Million Haushalten in Deutschland decken.
Beraten wurde Skyborn von Hogan Lovells Cadwalader unter Leitung von Partner Dr. Christian Knütel. Das Mandat drehte sich um drei Achsen: die maßgeblichen Verträge für Lieferung und Installation, die vertragliche Ausgestaltung der Kooperation mit dem Netzbetreiber 50Hertz für ein geteiltes Offshore-Umspannwerk sowie die flankierenden Direktvereinbarungen. Diese Bausteine bilden zusammen das rechtliche Rückgrat eines Parks, der rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst entsteht und mit bis zu 976,5 MW installierter Leistung alle bisherigen Anlagen in der deutschen Ostsee übertreffen wird.
Knütel steuerte das Vorhaben vom Hamburger Büro aus, unterstützt von den Senior Associates Fabian Paehr, David Gherdane und Susanne Reil sowie Counsel Tobias Flasbarth. Die Finanzierungsseite deckten Partnerin Carla Luh in Hamburg und Senior Associate Kathy Chang in Frankfurt ab. Innerhalb von Skyborn lag die Verantwortung bei Mikas Kalinauskas (Head of Legal EPC & Operations), Senior Legal Counsel Manuel Ryan und Francesca de Vita (Head of Legal Projects & Markets).




