Nach 13 Jahren bei Freshfields wechselt Private-Equity-Spezialistin Olga Stürmer nach Frankfurt zu Weil, Gotshal & Manges und reiht sich in eine auffällige Serie von Neuzugängen ein.
Rund dreizehn Jahre lang war Dr. Olga Stürmer das Gesicht so mancher Transaktion bei Freshfields, ehe sie ihren nächsten Karriereschritt bei Weil, Gotshal & Manges wählte. 2013 war die heute 43-Jährige dort im Feld Corporate/M&A eingestiegen, 2021 folgte die Ernennung zur Partnerin. Ihr Metier sind komplexe Deals im Grenzbereich von Private Equity und M&A, allen voran fremdfinanzierte Übernahmen, wozu sie auch Fragen der Managementbeteiligung und passender Vergütungsanreize berät. Dass sie für Häuser wie Goldman Sachs, KKR und Permira arbeitet, unterstreicht ihr Standing im Markt. Zu welchem Datum sie in Frankfurt anheuert, ließen die Beteiligten bislang offen.
Stürmers Wechsel ist kein Einzelfall, sondern Teil einer regelrechten Aufholjagd. Sie selbst spielt bei ihrem Antritt darauf an, dass WEIL in kürzester Zeit eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt habe, deren Schwung sie mittragen wolle. Die Zahlen geben ihr recht: Innerhalb eines Jahres hat sich die Riege der Private-Equity-Partner in Deutschland glatt verdoppelt und erreicht mit ihrem Einstieg nun zehn Köpfe. An der Spitze der Praxis stehen Dr. Sebastian Pauls und Dr. Kamyar Abrar, die selbst noch nicht lange an Bord sind. Pauls kam zum Jahresende gemeinsam mit Susanne Decker von Latham & Watkins, Abrar fand im Februar von Willkie Farr & Gallagher zurück zur Kanzlei.




