Der Münchner Fonds führt eine Seed-Runde beim Londoner Start-up Round an. Die Hamburger Kanzlei übernahm die Finanzprüfung.
Round hat Kapital eingesammelt. Das Londoner Jungunternehmen, das Finanzabteilungen mit künstlicher Intelligenz entlasten will, schloss eine Runde über sechs Millionen Dollar ab. Zahlungsverkehr, Gehaltsabrechnung, Liquiditätsplanung: Tätigkeiten, die bisher Menschen erledigen, sollen auf die Plattform wandern. Angeführt wurde die Finanzierung vom Münchner Wagniskapitalgeber Alstin Capital. Daneben stiegen Backed VC und Love Ventures ein, außerdem mehrere Privatinvestoren. Unter den Business Angels findet sich Paul Forster, Mitgründer der Stellenbörse Indeed.
Möhrle Happ Luther hat für Alstin Capital das Zielunternehmen unter die Lupe genommen. Die Hamburger Kanzlei analysierte vergangene Geschäftszahlen, zerlegte Einnahmen und Ausgaben und prüfte, wie solide die Finanzplanung aufgestellt ist. Auch die internen Abläufe in Buchhaltung und Berichtswesen wurden bewertet, schließlich muss ein wachsendes Softwareunternehmen seine Prozesse im Griff haben. Partner Hendrik Rathje steuerte das Mandat, Consultant Jonathan Großmann arbeitete ihm zu.
Alstin Capital konzentriert sich seit über einem Jahrzehnt auf europäische Softwarefirmen in frühen Phasen. Der Fonds sucht Unternehmen, die Geschäftskunden bedienen und schnell wachsen können. Round passt in dieses Schema: Die Plattform zielt auf einen Markt, in dem viele Firmen ihre Backoffice-Arbeit modernisieren wollen.




