MPC Capital und Storm Capital sichern 35 Mio. US-Dollar

blog main image
February 11, 2026
11.02.2026
2 Minuten Lesezeit

MPC Capital und Storm Capital Management haben eine gemeinsame Investment-Plattform für maritime Private-Market-Investments gestartet. Mit dem ersten Closing sind bereits 35 Mio. US-Dollar an Eigenkapitalzusagen zusammengekommen. Das Ziel liegt bei über 70 Mio. US-Dollar, um opportunistisch über mehrere Schifffahrtssegmente hinweg zu investieren.

Institutioneller Zugang zu maritimen Assets

Mit MPC Storm Maritime Opportunities positionieren die Partner eine Plattform, die maritime Investments in eine stärker institutionelle Struktur überführt. Der Anspruch ist, Chancen entlang des Schifffahrtszyklus systematisch zu nutzen und dabei auf das Know-how beider Häuser aufzusetzen. MPC Capital bringt dafür die Industrie- und Plattformkompetenz im maritimen Bereich ein, Storm Capital die Kapitalmarkterfahrung und einen disziplinierten Investmentansatz.

Portfolioansatz über Segmente und Laufzeiten

Die Strategie fokussiert moderne Second-Hand-Schiffe in den Bereichen Bulk, Tanker, Container und Offshore. Entscheidend ist der diversifizierte Ansatz: MSO will nicht auf ein einzelnes Teilsegment setzen, sondern Chancen über verschiedene Schiffstypen und Marktsituationen hinweg kombinieren. Auch die Beschäftigungsmodelle sind flexibel angelegt und reichen vom Spotmarkt bis zu langfristigen Charterverträgen, um je nach Marktphase unterschiedliche Rendite- und Risikoprofile abzudecken.

Investorenqualität und Co-Investment als Signal

Zum ersten Closing tragen laut Mitteilung Investoren mit maritimer Industrieerfahrung bei, darunter Klaveness Marine, Portline und Uthalden. Ergänzend wird ein substanzielles Co-Investment von MPC Capital sowie von Storm-Gründer Morten E. Astrup genannt. In Private Markets gilt das als wichtiges Signal, weil es die Interessenlage zwischen Management und Investoren stärker angleicht.

Renditeziel und Schritt Richtung regulierte Fondsstruktur

MSO strebt eine Kombination aus einer Nettorendite von rund 15 Prozent p. a. IRR und einer laufenden Rendite an, abhängig von der Projektstruktur. Typische Beteiligungsquoten liegen zwischen 20 und 50 Prozent und sollen durch eine konservative Finanzierungsstruktur unterstützt werden. Organisatorisch ist die Plattform zunächst als Private Partnership strukturiert und soll im Zuge eines zweiten Closings in eine regulierte Fondsstruktur in Luxemburg überführt werden.

Verwandte Artikel