Im Bieterverfahren um eine 50-prozentige Beteiligung an Nestlés Wassergeschäft mit Marken wie Perrier haben sich PAI Partners und KKR zurückgezogen. Clayton Dubilier & Rice und Platinum Equity bleiben im Rennen.
PAI Partners, langjähriger Private-Equity-Partner von Nestlé, hat sich laut Bloomberg News aus dem Bieterverfahren für das Wassergeschäft des Schweizer Konsumgüterkonzerns zurückgezogen; auch KKR soll in den vergangenen Wochen ausgestiegen sein. Im Rennen um die 50-prozentige Beteiligung an der Wassersparte, zu der Marken wie Perrier gehören, befinden sich damit noch Clayton Dubilier & Rice sowie Platinum Equity des Milliardärs Tom Gores. Nestlé, KKR und PAI Partners lehnten Stellungnahmen ab; Reuters konnte den Bloomberg-Bericht nicht unmittelbar verifizieren.
Das Wassergeschäft von Nestlé zieht seit Jahrzehnten Interesse von Finanz- und strategischen Investoren an. Der Rückzug zweier profilierter Bieter dünnt das Wettbewerbsfeld kurz vor dem erwarteten finalen Angebotsverfahren und stärkt die verbleibenden Bieter in ihrer Verhandlungsposition. Die Bewertung des Geschäfts und die strategische Positionierung unter PE-Eigentümerschaft dürften im weiteren Prozessverlauf im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen.




