PowerCell Sweden tauscht PwC gegen Deloitte aus

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April 28, 2026
29.04.2026
2 Minuten Lesezeit

Der schwedische Brennstoffzellenhersteller schlägt den Aktionären einen Prüferwechsel vor, parallel steht ein neuer Kopf für den Aufsichtsrat zur Wahl.

Hauptversammlung bringt Umbruch

Bei PowerCell Sweden stehen die Zeichen auf Veränderung. Am 11. Mai treffen sich die Anteilseigner in Göteborg zur Jahreshauptversammlung und entscheiden über mehrere gewichtige Personalien. Der Nominierungsausschuss empfiehlt, Deloitte als künftigen Abschlussprüfer zu bestellen. Harald Jagner soll das Mandat federführend betreuen. PricewaterhouseCoopers, welches die Bücher des Wasserstoffspezialisten mindestens seit 2024 prüft, würde damit abgelöst. Gleichzeitig bahnt sich ein Wechsel an der Spitze des Kontrollgremiums an. Magnus Jonsson, der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende, tritt nicht mehr an. Als Nachfolgerin steht Katarina Bonde bereit, eine in schwedischen Wirtschaftskreisen bestens vernetzte Managerin. Sie führt derzeit die Aufsichtsgremien von Stillfront Group und Mentimeter und sitzt in weiteren Boards bei Mycronic, Viaplay und ATG.

Operative Erfolge im Rücken

Die Neuaufstellung fällt in eine Phase geschäftlicher Fortschritte. Im abgelaufenen Jahr kletterten die Erlöse um 15 Prozent auf 385 Millionen Schwedische Kronen. Noch erfreulicher entwickelte sich die Profitabilität: Die Bruttomarge sprang von knapp 35 auf über 45 Prozent. Das Schifffahrtsgeschäft bleibt das Zugpferd. Kürzlich sicherte sich PowerCell einen Auftrag über Brennstoffzellensysteme für zwei wasserstoffbetriebene Frachter der norwegischen Reederei GMI Rederi. Volumen: gut 40 Millionen Kronen. Im stationären Bereich testet das Unternehmen gemeinsam mit einem amerikanischen Partner Notstromlösungen für Rechenzentren.

Liquiditätspuffer für längere Zahlungsziele

Der Wandel vom projektbasierten Geschäft hin zu langfristigen Lieferverträgen mit Großkunden bindet Kapital früher und länger. Um die Durststrecke zu überbrücken, hat sich PowerCell eine frische Kreditlinie über 50 Millionen Kronen gesichert. An der Börse zeigt sich das Papier volatil. Nach einem Tiefpunkt im März bei 1,44 Euro hat sich der Kurs auf rund 2,05 Euro erholt, liegt damit aber immer noch ein Viertel unter dem Jahresstartniveau. Aktionäre, die mitentscheiden wollen, müssen sich bis spätestens 5. Mai anmelden.

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