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June 18, 2026
22.06.2026
2 Minuten Lesezeit

Eine neue Studie von Edelman Smithfield unter rund 1.450 vermögenden Privatanlegern und Wealth-Management-Professionals weltweit zeigt, dass mehr als die Hälfte Private-Markets-Anbieter kaum voneinander unterscheiden kann.

Differenzierungsproblem trifft auf KI-Recherche

Nur 43 Prozent der europäischen vermögenden Privatanleger halten Private-Markets-Firmen und ihre Produkte für klar differenzierbar; unter europäischen Wealth-Management-Professionals liegt der Wert mit 63 Prozent höher, bleibt aber weit von einer klaren Mehrheit entfernt. Parallel verlagert sich die Anbieterrecherche auf KI-Plattformen: 100 Prozent der befragten europäischen Wealth-Management-Professionals nutzen Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini, für 63 Prozent ist KI bereits die primäre Recherchemethode. Holger Nacken, Managing Director Financial Services bei Edelman Smithfield, fasst zusammen: „Wer von KI-Systemen nicht klar eingeordnet werden kann, verliert früh an Sichtbarkeit gegenüber potenziellen Investoren.“

Klassische Medienpräsenz bleibt Vertrauensanker

98 Prozent der europäischen Wealth-Management-Professionals geben an, dass regelmäßige Medienzitate eines Anbieters ihr Vertrauen in dessen Produkte erhöhen. KI-kuratierte Medieninhalte mit 77 Prozent Einfluss liegen dabei nahezu gleichauf mit klassischen Wirtschaftsmedien wie FT oder Bloomberg mit 80 Prozent, was KI zu einem eigenständigen Wahrnehmungskanal macht. 92 Prozent der europäischen Wealth-Management-Professionals empfinden das Marketing von Private-Markets-Anbietern als zu komplex für Wealth-Zielgruppen.

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