Der Bremer Logistiker übernimmt den skandinavischen Spediteur Front Shipping. Die Transaktion stärkt das Standbein in Nordeuropa.
Fr. Meyer's Sohn (FMS) setzt seinen Expansionskurs fort. Das familiengeführte Logistikunternehmen aus der Hansestadt übernimmt Front Shipping, einen norwegischen Spezialisten für Projektlogistik und Containertransporte. PwC Legal aus Deutschland führte durch die rechtliche Seite des Deals: Prüfung der Bücher, Vertragsgestaltung, Verhandlungen bis zum Abschluss. Für steuerliche Fragen holte man Kollegen aus dem norwegischen PwC-Büro hinzu. Die Transaktion zeigt, wie internationale Netzwerke bei grenzüberschreitenden Übernahmen zusammenspielen.
Der Zukauf ist kein Einzelfall. Bereits zuvor hatte sich FMS einen schwedischen Logistiker einverleibt. Mit Front Shipping fügt sich ein weiteres Teil ins Bild. Das Unternehmen will eine starke Basis für das Nordeuropa-Geschäft schaffen. Die Region lockt mit industriellen Kunden, komplexen Transportanforderungen und stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wer dort Fuß fasst, erschließt sich Zugang zu Märkten, die von außen schwer zu knacken sind.
Fr. Meyer's Sohn beschäftigt rund 1.300 Menschen und bewegt Waren rund um den Globus. Die Zentrale sitzt in Bremen, doch das Geschäft kennt längst keine Grenzen mehr. Die Eigentümerfamilie setzt auf Wachstum durch gezielte Zukäufe, statt organisch zu warten. Front Shipping passt ins Schema: ein etablierter Anbieter mit lokaler Expertise und Kundenstamm. Für PwC war der Auftrag ein Beispiel dafür, wie Rechts- und Steuerberatung über Ländergrenzen hinweg verzahnt werden kann.




