Gemeinsam mit Bridgemaker und Segenia Capital will die Beratungsgesellschaft Start-ups für Sicherheitstechnologien aufbauen und finanzieren.
PwC Deutschland steigt ins Geschäft mit Verteidigungstechnologie ein. Zusammen mit dem Berliner Company Builder Bridgemaker und dem Fondsverwalter Segenia Capital hat die Beratungsgesellschaft ein Venture Studio gegründet. Der Fokus liegt auf Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch einsetzbar sind, sogenannte Dual-Use-Lösungen. Daneben sollen Start-ups entstehen, die kritische Infrastruktur schützen oder die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und Behörden stärken.
Die drei Gründungspartner bringen unterschiedliche Stärken ein. PwC steuert Branchenwissen und Zugang zu Konzernen bei, Bridgemaker übernimmt den operativen Aufbau der jungen Firmen, Segenia kümmert sich um Fondsstruktur und Kapitalflüsse. Geplant sind zwölf bis 16 Beteiligungen, teils durch Neugründungen, teils durch Direktinvestitionen in bestehende Start-ups. Als Pipeline dient unter anderem ein europäisches Scouting-Programm, über das PwC bereits rund tausend Unternehmen identifiziert hat.
Das Studio will ein bekanntes Problem lösen: In Europa scheitern viele gute Ideen an langen Beschaffungszyklen und komplizierter Regulierung. Die Partner versprechen Gründern validierten Marktzugang vom ersten Tag an. Strategische Investoren sollen nicht nur Kapital, sondern auch Türen zu Entscheidern mitbringen. So sollen Unternehmen entstehen, die für spätere Übernahmen oder Börsengänge attraktiv sind.




