Der Wirtschaftsprüfer sichert sich im Londoner Finanzquartier Canary Wharf eine großflächige Bürofläche, um anstehende Umbauten an seinen bisherigen Standorten in der britischen Hauptstadt zu überbrücken.
PwC hat sich rund 350.000 Quadratfuß im Gebäude One Eden gesichert, dem Umbau der bislang als 33 Canada Square bekannten Immobilie. Sie steht im gemischt genutzten Komplex des Entwicklers CWG in Canary Wharf, dem östlich der Londoner City gelegenen Bankenviertel an der Themse. Derzeit beherbergt der Bau noch die EMEA-Zentrale der Citigroup, vor dem Einzug von PwC wird er umfassend saniert. Der Schritt folgt nach eigener Darstellung auf eine gründliche Prüfung mehrerer Londoner Standorte. Für Marco Amitrano, Senior Partner von PwC UK, bietet die zentrale Lage ein attraktives Umfeld für Beschäftigte und Mandanten und erweitert zugleich die Präsenz in der Stadt.
Der Anmietung liegt ein konkreter Zeitplan zugrunde. Ab 2030 will PwC seine Büros am Embankment Place nahe dem Trafalgar Square erneuern und benötigt dafür kurzfristig Ausweichfläche. Zudem läuft der Mietvertrag am Standort More London nahe der Tower Bridge im Jahr 2035 aus, sodass sich das Haus frühzeitig neu aufstellt. One Eden verspricht dabei die Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit, auf die es der Prüfer nach eigenem Bekunden bei einem Arbeitsplatz anlegt.
Für den Eigentümer CWG, hinter dem der Investor Brookfield und die Qatar Investment Authority stehen, ist die Entscheidung ein starkes Signal. Vorstandschef Shobi Khan wertet sie als Beleg für die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltigen Büroflächen. Der Abschluss reiht sich in eine Serie gewichtiger Bekenntnisse zum Londoner Standort ein: Die Bank Barclays hat sich ihren Turm in Canary Wharf für 999 Jahre gesichert und das Erbbaurecht für 750 Millionen Pfund erworben, umgerechnet etwa eine Milliarde Dollar. JP Morgan wiederum plant im selben Quartier einen Neubau, der zum größten Bürostandort der US-Bank außerhalb der Vereinigten Staaten werden soll.




