ROYC und PwC Schweden bündeln Technik und Rechtsexpertise, um die aufwändige Startphase eines Private-Equity-Fonds zu automatisieren, unabhängig davon, in welchem Land der Fondsmanager arbeitet.
Die Zusammenarbeit setzt bewusst ganz am Anfang an. Sie begleitet den kompletten Weg eines Fonds: von der Entscheidung, überhaupt einen aufzulegen, über die Gründung der nötigen Gesellschaften bis zum Start, zur laufenden Verwaltung und schließlich zur Abwicklung. Gerade zu Beginn geht viel Zeit verloren. Vieles läuft von Hand, Daten liegen verstreut, und bei jeder Übergabe stockt der Prozess, oft schon bevor der erste Investor gewonnen ist. ROYC übersetzt das Strukturierungswissen von PwC in digitale Abläufe, die an keine einzelne Rechtsordnung gebunden sind. So sollen Fondsmanager weltweit davon profitieren.
PwC gehört bei der Strukturierung und Auflegung von Private-Equity-Fonds zu den führenden Beratern und wirkt weltweit an rund 40 Prozent aller Fondsgründungen mit. Dieses Wissen fließt nun direkt in die Entwicklung der Plattform ein. Auf Seiten von PwC Schweden leitet Partnerin Femke van der Zeijden die Kooperation, in enger Abstimmung mit dem Entwicklungsteam von ROYC in Stockholm. Der Reiz liegt für sie im praktischen Nutzen: Was Fachleute heute noch manuell erledigen, soll künftig über eine Plattform verfügbar sein, die ein Fondsmanager vom ersten Tag an nutzen kann.
ROYC-Mitgründer und Geschäftsführer Mathias Leijon sieht das Fondsgeschäft bis heute zu stark auf E-Mails, PDF-Dateien und persönlichem Erfahrungswissen aufgebaut. Bei größeren Volumina trägt dieses Modell nicht mehr. Das größte Potenzial liegt für ihn in der Startphase, denn hier zahlt sich die Digitalisierung am deutlichsten aus. Die Plattform deckt den gesamten Lebenszyklus ab: vom Start über die Verwaltung der Gesellschaften und die Aufnahme neuer Investoren samt Identitätsprüfung bis hin zu Kapitalabrufen, Ausschüttungen, begleitender Buchführung und Berichtswesen.




