Bei PwC Deutschland gibt es Bewegung an einer strategisch wichtigen Stelle. Seit Anfang Juli lenkt Petra Raspels als Chief People Officer die Personalarbeit des Beratungshauses und gehört damit gleichzeitig der Geschäftsführung an. Sie tritt die Nachfolge von Daniela Geretshuber an, die den Posten seit drei Jahren ausgefüllt hat.
Raspels kann auf eine ungewöhnlich lange Bindung an ihr Unternehmen zurückblicken. Ihr Einstieg in das Beratungshaus erfolgte 1997, seither hat sie sich durch die verschiedensten Themenbereiche gearbeitet. Über 15 Jahre trug sie die Verantwortung als Head of People & Organisation und formte damit den Personalbereich maßgeblich. Parallel dazu sammelte sie Führungserfahrung in Feldern, die weit über das klassische HR-Geschäft hinausgehen. Dazu zählen Steuer- und Rechtsberatung, die Steuerung des Personaleinsatzes auf europäischer Ebene sowie Transformationsprojekte im Consulting. Diese Vielfalt dürfte ihr in der neuen Aufgabe zugutekommen.
Was die kommende Amtszeit inhaltlich prägen dürfte, klingt in ihren eigenen Aussagen auf LinkedIn bereits an. Ein zentraler Fokus soll auf der digitalen Umgestaltung des Hauses liegen, wobei Künstliche Intelligenz die entscheidende Rolle spielen soll. Für die Personalabteilung eines Beratungshauses ist das eine ambitionierte Ansage. Die Technologie greift nicht nur in die Arbeitsweise der Berater ein, sondern verändert auch, wie Teams künftig zusammengesetzt, welche Kompetenzen gefragt sein werden und wie Weiterbildungswege aussehen müssen.




