Beim Beratungshaus Rödl rückt Jens-Christian Pastille zum ersten Juli in den Kreis der Geschäftsführenden Partner auf. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Haus übernimmt der Rechtsanwalt Verantwortung für ein bemerkenswert weites geografisches Feld.
Wer sich fragt, wie ein Anwalt in die globale Führungsspitze eines Beratungshauses aufsteigt, findet in Pastilles Werdegang ein anschauliches Beispiel. 2004 begann er bei Rödl, ausgestattet mit einer akademischen Grundlage, die ihm in seiner heutigen Rolle zugutekommen dürfte. Sein Jurastudium führte ihn an gleich zwei Berliner Hochschulen, an die Freie Universität und die Humboldt-Universität. Einen Master of Laws erwarb er an der George Washington University in den USA. Vor seinem Einstieg im Haus arbeitete er als Rechtsanwalt an verschiedenen Standorten in Nord-, Mittel- und Osteuropa.
Was den Zuschnitt seiner neuen Position auffällig macht, ist die schiere Ausdehnung des zugewiesenen Gebiets. Neben den skandinavischen Staaten und den drei baltischen Ländern gehören auch Belarus, Kasachstan und Usbekistan dazu. Ergänzt wird das Portfolio durch die Nachbarn im deutschsprachigen Raum, also Österreich und die Schweiz. Damit umfasst sein Bereich Regionen mit sehr unterschiedlicher wirtschaftlicher Dynamik und höchst unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Inhaltlich bringt Pastille eine klare Spezialisierung mit. Zum einen deckt er das internationale Vertragsrecht ab, zum anderen die rechtliche Begleitung von Investitionen im Ausland. Sein dritter Schwerpunkt liegt bei komplexen Transaktionen, wobei vor allem Unternehmenskäufe und Immobiliendeals in Nord-, Mittel- und Osteuropa auf seinem Schreibtisch landen. Zum Beratungsverständnis seines Hauses äußert er sich mit einem eigenen Blick: „Unsere Stärke liegt darin, Mandanten nicht nur zentral zu beraten, sondern sie mit eigenen Teams vor Ort interdisziplinär zu begleiten."




