Lidl und Kaufland wachsen weiter: Die Schwarz-Gruppe steigert ihren Umsatz auf 185,6 Milliarden Euro und kündigt Investitionen von mehr als 10 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr an. Das Digitalgeschäft Schwarz Digits wächst um fast 16 Prozent.
Im Geschäftsjahr 2025/26 eröffneten Lidl und Kaufland 300 neue Filialen und betreiben nun rund 14.500 Standorte in 33 Ländern. Der Gesamtumsatz der Schwarz-Gruppe stieg um 5,8 Prozent auf 185,6 Milliarden Euro. Lidl, das Kerngeschäft der Gruppe, wuchs um 6,1 Prozent auf gut 140 Milliarden Euro, getrieben durch Filialausbau und Kundenzuwächse in Deutschland und Europa. Kaufland erzielte 36,7 Milliarden Euro, ein Plus von 4,3 Prozent. Das E-Commerce-Geschäft beider Ketten verharrte dagegen wie im Vorjahr bei 1,7 Milliarden Euro. Die Gruppe schaffte weltweit 9.000 neue Arbeitsplätze, davon 5.000 in Deutschland; die Gesamtbeschäftigtenzahl stieg auf rund 604.000.
Besonders dynamisch entwickelt sich die IT- und Digitalsparte Schwarz Digits mit einem Umsatzwachstum von fast 16 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, getrieben von wachsender Nachfrage nach Cloud-Lösungen. Die Schwarz-Gruppe positioniert sich damit als europäische Alternative zu Amazon Web Services und Microsoft Azure und baut dafür ein milliardenschweres Rechenzentrum in Brandenburg. Auch die Entsorgungssparte PreZero legte um 5,1 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu. Für das laufende Geschäftsjahr plant die Gruppe Investitionen von mehr als 10 Milliarden Euro, davon rund 5 Milliarden in Deutschland. Schwarz-Chef Gerd Chrzanowski betonte das Ziel, die Zukunftsfähigkeit des eigenen Ökosystems zu stärken und Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu übernehmen.




