Takko: Verkauf geplatzt und CFO weg

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July 3, 2026
06.07.2026
2 Minuten Lesezeit

Starke Zahlen überzeugten Käufer nicht

Takko hatte zuletzt solide Ergebnisse vorgelegt: Im Geschäftsjahr 2025/2026 stieg das bereinigte operative Ergebnis um 5,4 Prozent auf 190 Millionen Euro, die bereinigte Marge erreichte 14,8 Prozent. Dennoch sollen die Verkaufsverhandlungen der Eigentümer, der drei Investmentgesellschaften Silver Point, Albacore und Napier Park, vorerst eingestellt worden sein. Unter den möglichen Käufern befanden sich Insidern zufolge der Londoner Finanzinvestor Alteri und der südafrikanische Einzelhandelskonzern Pepkor.

Eigentümer wollten 2026 aussteigen

Die drei Investoren wurden 2023 im Zuge eines Debt-to-Equity-Swaps Eigentümer von Takko, nachdem der damalige Inhaber Apax eine Einigung mit den Anleihegläubigern erzielt hatte. Laut einem Unternehmenskenner hätten die drei den Swap mit der klaren Vorgabe gemacht, bei Zeiten wieder auszusteigen. Ein Verkauf 2026 sei von großer Bedeutung für alle Beteiligten gewesen.

CFO verlässt das Unternehmen

Parallel zum Scheitern der Verkaufsgespräche hat Finanzchef Stefan Macheleidt Takko verlassen. Das Unternehmen bestätigte die Trennung und gab persönliche Gründe an. Intern wird spekuliert, ob der Abgang im Zusammenhang mit dem Scheitern des Verkaufsprozesses steht. Macheleidt war erst 2024 vom Wettbewerber NKD zu Takko gewechselt. Bis zur Besetzung der Nachfolge übernimmt Tobias Merz, Senior Director Finance, die Aufgaben als Interims-CFO.

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