Wien Energie übernimmt drei steirische Windparks vollständig von der deutschen Encavis AG. Beide Seiten wurden von denselben Kanzleien beraten wie bei der ersten Transaktion vor fünf Jahren.
Eine Partnerschaft findet ihren Abschluss. Wien Energie erwirbt die verbliebenen Anteile an drei Windparks in der Steiermark von der börsennotierten Encavis AG. Die Anlagen Pongratzer Kogel, Herrenstein und Zagersdorf waren bereits seit Dezember 2020 zur Hälfte im Besitz des Wiener Energieversorgers. Damals hatte Encavis 49 Prozent der jeweiligen Projektgesellschaften abgegeben. Nun folgt die vollständige Übernahme.
Die drei Windparks erzeugen gemeinsam 36,2 Megawatt und vermeiden nach Unternehmensangaben jährlich rund 14.500 Tonnen CO2 aus konventioneller Stromerzeugung. Durch den Erwerb der restlichen Anteile steigert Wien Energie ihr Gesamtportfolio rechnerisch um weitere 18 Megawatt. Der österreichische Versorger steht im Eigentum der Stadt Wien und zählt zu den größten regionalen Energieunternehmen des Landes.
Encavis ließ sich erneut von Taylor Wessing Wien beraten. Die Partner Philip Hoflehner und Peter Solt führten das Team, Hoflehner verantwortete die gesellschaftsrechtlichen Aspekte, Solt die energierechtlichen Fragen. Der deutsche Konzern betreibt Solar- und Onshore-Windparks in zehn europäischen Ländern und zählt zu den führenden unabhängigen Stromerzeugern.
Wien Energie setzte auf die Kanzlei E+H. Partner Marco Steiner und Anwalt Christoph Lejsek übernahmen die Federführung im Gesellschaftsrecht und M&A. Partner Dieter Thalhammer steuerte kartellrechtliche Expertise bei, unterstützt von Rechtsanwaltsanwärter Daniel Metz. Fabian Larcher und Matthias Pallisch ergänzten das Team im Bereich Gesellschaftsrecht. Beide Kanzleien hatten ihre jeweiligen Mandanten bereits bei der Ersttransaktion 2020 begleitet.




