Der Continental-Unternehmensbereich ContiTech hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf Interessenausgleich und Sozialplan geeinigt. Rund 3.000 Stellen fallen weltweit weg, davon etwa 1.600 in Deutschland.
ContiTech und die Arbeitnehmervertreter haben sich auf einen Interessenausgleich sowie einen Sozialplan für die im November 2025 angekündigten Einsparmaßnahmen verständigt. Weltweit sind rund 3.000 Stellen betroffen, davon etwa 1.600 in Deutschland. Ein Teil der betroffenen Tätigkeiten wird in Länder mit wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen verlagert. Ziel ist es, ab 2028 jährliche Einsparungen von 150 Millionen Euro zu erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern. Das Maßnahmenpaket umfasst ein Freiwilligenprogramm sowie die Vermittlung von Arbeit in Arbeit, sowohl intern als auch extern. Schwerpunkte des Stellenabbaus sind die Verwaltungen der Geschäftsfelder, überwiegend in Hannover. Die Umsetzung des Freiwilligenprogramms startete am 8. Mai 2026.
Parallel zu den Abbaumaßnahmen haben sich die Sozialpartner auf wesentliche Eckpunkte für die Zukunft von ContiTech in Deutschland verständigt. Dazu zählen gezielte Investitionen in die deutschen Standorte, eine klare Standortfokussierung bei Überkapazitäten sowie der Erhalt qualifizierter Aus- und Weiterbildung inklusive Übernahmeperspektiven für Auszubildende. ContiTech beschäftigt weltweit mehr als 20.000 Mitarbeitende, davon rund 7.700 in Deutschland. Die Maßnahmen sollen laut Unternehmen unabhängig von der künftigen Eigentümerschaft zur Wettbewerbsfähigkeit von ContiTech beitragen.




