Die Quintet Private Bank, Muttergesellschaft von Merck Finck, beruft Otto Huber zum Gruppenfinanzchef. Es ist bereits der zweite hochrangige Wechsel von Vontobel zu Quintet binnen weniger Monate.
Otto Huber wechselt von der Bank Vontobel, wo er zuletzt als Head of Structured Solutions & Treasury mit Managing-Director-Status tätig war, zur Quintet Private Bank. Er übernimmt das Amt des Group CFO im Juni 2026 in Luxemburg und folgt auf Nicholas Harvey, der bis Ende Juli für eine geordnete Übergabe zur Verfügung steht. Huber verbrachte zuvor mehr als 14 Jahre bei Credit Suisse in Zürich und New York, unter anderem als Global Head of Liquidity Risk Management. Hinzu kommt eine CFO-Station bei Thingstream, wo er einen Management-Buyout begleitete und den anschließenden Verkauf an den Kommunikationstechnologiekonzern u-blox steuerte. Er lehrt zudem als Dozent für Corporate Finance und Fixed Income an der Universität St. Gallen.
Hubers Berufung ist nicht die erste hochrangige Personalie auf dieser Route: Bereits im April hatte Thomas Heinzl, vormals CFO bei Vontobel, den Posten des Group CEO bei Quintet übernommen. Quintet-CEO Heinzl zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit Huber, um den Finanzbereich auf langfristige Wertschöpfung, Wachstum und finanzielle Resilienz auszurichten. Quintet wurde 1949 gegründet, betreut ein Gesamtkundenvermögen von über 105 Milliarden Euro und ist in mehr als 30 Städten in sechs Ländern aktiv. In Deutschland operiert die Gruppe unter der Marke Merck Finck.




