Die Beratungsgesellschaft hat den kanadischen Branchensoftware-Spezialisten bei der Übernahme steuerlich unterstützt. Das Zielunternehmen entwickelt Werkzeuge für dezentrales Marketing.
Volaris Group hat sich den Trierer Softwareanbieter socoto einverleibt. Der Käufer aus Nordamerika sammelt weltweit spezialisierte Softwarefirmen und gliedert sie in sein Portfolio ein. Grant Thornton stand bei der Transaktion an der Seite der Erwerber. Über den Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben.
Das Unternehmen aus Rheinland-Pfalz baut Lösungen für die Steuerung von Werbekampagnen. Kunden mit vielen Standorten oder Filialen nutzen die Software, um Marketingaktionen zentral zu planen, lokal umzusetzen und hinterher auszuwerten. Franchiseketten, Handelsgruppen oder Verbundorganisationen gehören zur typischen Kundschaft.
Für socoto bedeutet der Eigentümerwechsel den Sprung in eine andere Liga. Volaris gehört zur börsennotierten Constellation Software aus Toronto, einem Verbund von rund 1.500 Softwarehäusern mit über 64.000 Beschäftigten und mehr als zwölf Milliarden Euro Jahresumsatz. Die Kanadier kaufen regelmäßig Nischenanbieter, lassen ihnen operative Freiheit und versprechen Unterstützung bei Investitionen und Wissensaustausch. Socoto soll unter dem neuen Dach seine Produkte weiterentwickeln und international wachsen.
Grant Thornton in Deutschland hat die steuerliche Seite der Transaktion betreut. Ein Team um Partner Achim Kestler prüfte die Steuerverhältnisse des Zielunternehmens, half bei der Strukturierung des Deals und begleitete die Vertragsgestaltung aus fiskalischer Perspektive.




