Die US-Kanzlei holt Ingo Brinker von White & Case und befördert Niklas Brüggemann von Latham & Watkins zum Partner.
Weil Gotshal & Manges setzt seinen Expansionskurs mit einem Paukenschlag fort. Gleich zwei Spezialisten für Wettbewerbsfragen wechseln zur US-Kanzlei und bilden dort den Nukleus einer neuen deutschen Kartellrechtspraxis. Die Neuzugänge reihen sich in eine bemerkenswerte Bilanz ein: Neun Partnerzugänge verzeichnet die Sozietät in den vergangenen sechs Monaten, acht davon von Konkurrenten abgeworben.
Ingo Brinker hat offenbar Gefallen am Tapetenwechsel gefunden. Über drei Jahrzehnte hielt er Gleiss Lutz die Treue, ehe er im Frühjahr 2024 zu White & Case nach Düsseldorf aufbrach. Keine zwei Jahre später packt er erneut die Koffer. Bei Weil wird er sein gewohntes Terrain beackern: Zusammenschlusskontrolle, Behördenverfahren, Kartellschadensklagen und alles rund um Marktmacht und deren Missbrauch.
Niklas Brüggemann geht einen anderen Weg. Der Hamburger kam erst im Spätsommer 2025 zu Latham & Watkins und erhielt dort Anfang des Jahres die Beförderung zum Counsel. Den Sprung in die Partnerschaft vollzieht er nun durch seinen Abgang. Vor dem Eintritt in die Kanzleiwelt verbrachte er mehrere Jahre bei der Wettbewerbsbehörde in Brüssel. Sein Beratungsspektrum reicht von Fusionsfreigaben über Investitionsprüfungen bis hin zu kartellrechtlichen Streitigkeiten.




