Eine indische Deloitte-Mitarbeiterin hat sich mit einem Abschiedsvideo nach 42 Dienstjahren aus der Beratungsgesellschaft verabschiedet. Der Clip löste eine breite Debatte über Loyalität, moderne Arbeitswelten und den Kontrast zwischen langer Betriebszugehörigkeit und heutigen Trends wie Job-Hopping oder Entlassungswellen aus.
Die Regierung in Canberra prüft weitreichende Eingriffe in die Strukturen der vier großen Beratungsgesellschaften. Auslöser sind die Skandale rund um PwC und KPMG. Im Raum stehen eine Trennung von Prüfungs- und Beratungssparten, kleinere Partnerschaften und eine strengere Aufsicht durch die Wertpapierbehörde.
Der Beirat von Australiens Großbank Westpac verliert eines seiner Mitglieder. Peter Nash tritt zurück, um die Bank aus dem Schatten des laufenden KPMG-Skandals zu lösen. Sein Werdegang beim Beratungshaus und private Verbindungen bringen die Institution zunehmend in Erklärungsnot.
GoGift und CQM Rewards gehen im Zuge einer von Waterland Private Equity initiierten Transaktion eine strategische Partnerschaft ein. Damit bündeln zwei führende europäische Anbieter von Geschenk-, Prämien- und Incentive-Lösungen ihre Kräfte. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen.
Investments in Verteidigungsunternehmen und Deep-Tech-Startups erleben angesichts geopolitischer Entwicklungen eine deutlich steigende Nachfrage. Für PE- und VC-Fonds, die sich in diesen Bereichen engagieren, stellen sich damit besondere Fragen rund um die Investitionskontrolle, das sogenannte Foreign Direct Investment Review (FDI). Die Rechtsanwälte Stephan Schade und Daniel Wiedmann von POELLATH geben einen Überblick.
Staatsfonds weltweit erhöhen ihre Allokationen in Private Equity, Private Credit und Infrastruktur. Treiber sind der KI-Investitionszyklus sowie wachsende Bedenken über die zunehmende Konzentration in öffentlichen Aktienmärkten. Das zeigt eine Invesco-Umfrage unter 90 Staatsfonds mit einem kombinierten verwalteten Vermögen von 17,2 Billionen Dollar.
Nach dem Vorstoß von Deloitte im vergangenen Jahr zieht KPMG nach: Mit sieben Partnern aus vier verschiedenen Kanzleien gründet die Beratungsgesellschaft eine juristische Sparte in Lissabon und Porto.
In einem Segment, in dem der juristische Beratungsbedarf gerade sprunghaft wächst, holt sich FPS gleich zwei neue Köpfe. Mit den Zugängen zum Sommerbeginn verstärkt die Sozietät ihre größte Praxis an gleich zwei ihrer Standorte.
Mit Olena Tokman wechselt eine erfahrene Partnerin von Linklaters in die Frankfurter Niederlassung von McDermott Will & Schulte. Die Verstärkung passt zum globalen Wachstumskurs der Sozietät im Investmentfondsbereich.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat Michael Obrowski zum neuen Finanzvorstand berufen. Der erfahrene VW-Manager übernimmt das Amt voraussichtlich zum 1. September 2026.
Vodafone Deutschland bekommt einen neuen Finanzchef: Michael Bird übernimmt zum 1. September das Finanzressort von Carmen Velthuis, die nach elf Jahren im Unternehmen ausscheidet.
Das Hamburger Traditionshaus M.M. Warburg & Co schließt 2025 mit einem Verlust von 38,9 Millionen Euro ab. Massive IT-Investitionen und Restrukturierungskosten belasten die Bilanz des inhabergeführten Privatbankhauses.
Was vor Kurzem noch als kluger Effizienzschritt galt, erweist sich in immer mehr Häusern als Bumerang. Vom Autobauer Ford bis zum IT-Riesen IBM stellen große Konzerne jene Beschäftigten wieder ein, die sie zuvor durch Künstliche Intelligenz ersetzt hatten.
Ein Labor in Princeton hat zehn Sprachmodelle vor eine Aufgabe gestellt, die normalerweise erfahrenen Unternehmern vorbehalten ist: die Leitung einer Firma. Das Verblüffende: Eine altmodische Programmierung ohne jegliches maschinelles Lernen hat sieben der zehn modernen Systeme deklassiert.
Zwischen Selbstbild und Wirklichkeit klafft beim Thema IT-Sicherheit eine erhebliche Lücke. Eine Erhebung der Beratungsgesellschaft offenbart, dass viele mittelständische Unternehmen ihre Schutzmaßnahmen deutlich besser einschätzen, als objektive Analysen es hergeben.
68 Prozent der befragten Fachleute erwarten, dass KI den Bedarf an Early-Career-Rollen in der Wirtschaftsprüfung reduziert. Doch die Berufseinsteiger selbst sehen die Entwicklung differenzierter als viele annehmen.
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland plant 2026 einen Stellenabbau. Eine Auswertung von 3.207 Kündigungsfällen zeigt, welche Merkmale das Entlassungsrisiko erhöhen und was Betroffene jetzt tun sollten.
Die Merz-Regierung will die tägliche Höchstarbeitszeit abschaffen und bis zu 48 Wochenstunden ermöglichen. Ein britischer Unternehmer liefert mit 32 Stunden und 80 Prozent Umsatzwachstum den Gegenbeweis.
Comitis Capital übernimmt den Schweizer Kommunikationsdienst Threema von Afinum. Threema betont Kontinui-tät bei Sitz, Rechnerstandorten und Führung, um Vertrauen im Markt zu sichern.
Luxempart übernimmt die VALEARA Group, GENUI investiert einen wesentlichen Teil des Erlöses erneut in die Gruppe. Die Struktur setzt auf Kontinuität und gemeinsame Wertentwicklung.
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für die Übernahme des Geschäfts in Europa, Naher Osten und Afrika durch Aurelius. Damit ist die zentrale regulatorische Hürde für den Vollzug genommen.
Ergon Informatik bekommt mit Afinum eine neue Mehrheitsgesellschafterin und setzt auf Stabilität in Führung und Angebot. Der Eigentümerwechsel ist als Wachstums und Nachfolgelösung gestaltet.
Mutares hat den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an LiBCycle abgeschlossen und übergibt die nächste Wachs-tumsphase an einen strategischen Käufer. Die Gründer bleiben beteiligt und sichern Kontinuität in der Führung.
Paragon Partners übernimmt die BALDUR Garten GmbH vollständig und setzt auf Wachstum über Reichweite, Lie-ferfähigkeit und Zukäufe. Die Transaktion ist als Plattformausbau im Konsum und Handelsumfeld angelegt.
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