Erst KPMG, davor EY und Deloitte: Die großen Wirtschaftsprüfungshäuser haben in den vergangenen Monaten mehrfach Berichte mit erfundenen Zitaten veröffentlicht. Es handelt sich ausgerechnet um jene Häuser, die ihren Mandanten KI-Steuerung verkaufen wollen.
Dan Black verantwortet bei EY die Weiterbildung von 400.000 Mitarbeitern weltweit. Im Gespräch macht er deutlich, warum die mediale Sorge vor massivem Stellenabbau seiner Erfahrung nach an der Realität vorbeigeht.
Der Versicherer verbindet sein Policenangebot mit Beratungsleistungen des Wirtschaftsprüfungshauses. Damit reagiert die Branche auf eine Welle spektakulärer Hackerangriffe und auf wachsenden Druck der Aufsicht.
EQT hat Gustav Segerberg als neuen Chief Financial Officer ernannt; er tritt am 18. Juli 2026 sein Amt an und folgt auf Kim Henriksson, der nach fast acht Jahren als CFO in eine Senior-Advisor-Rolle wechselt.
Apollo und Blackstone haben dem KI-Unternehmen Anthropic eine Finanzierung von über 35 Milliarden US-Dollar zugesichert und setzen damit einen neuen Maßstab im privaten Kreditmarkt. Das Kapital soll über eine eigens gegründete Leasinggesellschaft in den Erwerb von KI-Chips fließen.
Im Bieterverfahren um eine 50-prozentige Beteiligung an Nestlés Wassergeschäft mit Marken wie Perrier haben sich PAI Partners und KKR zurückgezogen. Clayton Dubilier & Rice und Platinum Equity bleiben im Rennen.
Die internationale Großkanzlei hat die Banken bei einer 300 Millionen Euro schweren Schuldverschreibung des Düngemittelherstellers beraten. Mit der neuen Finanzierung tauscht das Triton-Portfoliounternehmen seine bestehende Anleihe gegen ein längeres Papier.
Die auf Außenwirtschaftsrecht spezialisierte Boutique-Kanzlei verstärkt sich erstmals mit einem Experten für den Mittleren Osten. Der 31-jährige Jurist bringt Erfahrung aus seiner Zeit in Dubai mit.
Mit Markus Paul, Wessel Heukamp, Verena Nosch und Carsten Haak verstärkt sich die Großkanzlei in Deutschland um vier renommierte Anwälte. Der Zugang gilt als bedeutender Schritt für die Position des Hauses im europäischen Private-Equity-Markt.
Der Edelmetallhändler Degussa hat CEO Christian Rauch und CFO Mark Sommer mit sofortiger Wirkung abberufen. Die Branche rätselt über die Hintergründe: 2025 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben das beste Betriebsergebnis seiner Geschichte erzielt.
Der britische Handelskonzern Frasers Group hat ein unaufgefordertes freiwilliges Übernahmeangebot für Hugo Boss angekündigt. Der gebotene Preis von 38 Euro je Aktie liegt nur knapp über dem aktuellen Börsenkurs.
Lidl und Kaufland wachsen weiter: Die Schwarz-Gruppe steigert ihren Umsatz auf 185,6 Milliarden Euro und kündigt Investitionen von mehr als 10 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr an. Das Digitalgeschäft Schwarz Digits wächst um fast 16 Prozent.
Eine Reihe von Reden und Gastartikeln des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt soll mit Hilfe künstlicher Intelligenz entstanden sein. Selbst Beiträge zum Holocaustgedenken sind betroffen.
Eine neue Untersuchung des Work AI Institute zeigt, dass die Zeitersparnis durch künstliche Intelligenz oft kleiner ausfällt als gedacht. Beschäftigte verbringen Stunden damit, die Ausgaben ihrer digitalen Helfer zu überprüfen.
Die zivile Behörde CAISI darf vorerst keine öffentlichen Modellbewertungen mehr abgeben. Sicherheitsbehörden gewinnen unterdessen an Einfluss bei der Begutachtung leistungsfähiger KI-Systeme.
Raymond Zeng verdient als Software-Ingenieur bei Meta in San Francisco über 300.000 Dollar im Jahr. Trotzdem lebt er spartanisch: kein Auto, kein Sofa, kein Fernseher. Sein Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit mit 30.
Eine Studie des DIW Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt: Die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren würde die Staatskasse pro Rentnerjahrgang um netto 9,5 Milliarden Euro entlasten und dem Arbeitsmarkt 125.000 Vollzeitkräfte erhalten.
Österreichs Arbeitsministerin Korinna Schumann hat ihren Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie ohne Einigung der Sozialpartner vorgelegt. Die Wirtschaftskammer reagiert mit scharfer Kritik.
Die Strategieberatung gewinnt Florian Kaiser und Leon Naumann als Partner für Restrukturierung und Energiewirtschaft.
Eine neue Deloitte-Studie sieht 2026 als Wendejahr: Künstliche Intelligenz wandert in Roboter und Maschinen, mit erheblichen Folgen für Kosten und Organisation.
Die neue EY-Umfrage offenbart eine bemerkenswerte Diskrepanz: Während die Weltwirtschaft Sorgen bereitet, bleiben Vorstände für ihr eigenes Geschäft zuversichtlich.
Ein neues Whitepaper analysiert das kommende EU-ETS 2 und mahnt Unternehmen zur frühzeitigen Vorbereitung auf den Emissionshandel.
Das FG Bremen stellt klar: Eine verschmelzungsbedingte Anwachsung entfaltet keine steuerliche Rückwirkung auf Drittbeteiligte.
Der Wirtschaftsprüfer zieht sich überraschend zurück: ohne Vorwürfe, aber mit offenen Fragen zur Unternehmensfortführung.
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