Bei einer Befragung vor dem australischen Parlament musste die Beratungsgesellschaft weitere Verfehlungen einräumen. Mitarbeiter sollen vertrauliche Daten von Optus an Kollegen weitergegeben haben, die parallel um den Telstra-Auftrag warben.
Die britische Niederlassung des Beratungshauses schafft es zum elften Mal in Folge auf die renommierte Liste der Times. Bei Deloitte sind inzwischen 32 Prozent aller Partner weiblich.
Wer auf zügige Urteile hofft, dürfte enttäuscht werden. Im Münchner Justizapparat stapeln sich die Wirecard-Verfahren, von der Schadensersatzklage der Aktionäre bis hin zu Anklagen gegen Ex-Vorstände. Die Aufarbeitung zieht sich nun schon ins siebte Jahr.
Ein von Blackstone angeführtes Konsortium aus Apollo und KKR übernimmt den Softwareanbieter Medallia. Für Thoma Bravo ist es das Ende einer 6,4-Milliarden-Dollar-Wette und der zweitgrößte Verlust in der Geschichte der Private-Equity-Industrie.
Mutares übernimmt Synthomer a.s. von Synthomer plc im Rahmen eines Carve-outs. Der Spezialist für Acryllösungen mit rund 110 Millionen Euro Jahresumsatz stärkt das Chemicals-and-Materials-Segment des Münchner PE-Hauses.
KfW Capital und Bpifrance haben auf der VivaTech in Paris ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet. Gemeinsam stellen sie 400 Millionen Euro für Venture-Capital-Fonds bereit und wollen damit bis zu 1,6 Milliarden Euro für innovative Start-ups mobilisieren.
Die Wirtschaftskanzlei beriet das Münchner Technologieunternehmen bei der Veräußerung seines Geschäftsbereichs Solutions an den französischen B2B-Mobilitätsdienstleister. Ein interdisziplinäres Team unter Leitung von Partner Peter Huber stemmte das Mandat.
Bei der Veräußerung eines Wiener Nahversorgungsportfolios stand die Kanzlei dem Verkäufer beratend zur Seite. Käufer ist der bekannte Wiener Retail-Unternehmer Peter Schaider.
Bei der Wiener Großkanzlei ist seit Mitte Juni ein neuer Rechtsanwalt eingetragen, der eine Doppelqualifikation aus Recht und Bautechnik mitbringt. Er verstärkt die Fachgruppe Immobilien- und Bauwirtschaft.
Dem Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS steht offenbar nichts mehr im Weg. Bund und deutsche Eigentümerfamilien haben sich auf eine staatliche Beteiligung von 40 Prozent geeinigt. Die Bewertung liegt bei bis zu 18 Milliarden Euro.
Der US-Vermögensverwalter Castlelake ist mit einem dritten Übernahmeversuch bei EasyJet gescheitert. Die britische Billigairline bezeichnet alle drei Offerten als opportunistisch und unterbewertet.
Die KfW erweitert ihre Förderpalette für erneuerbare Energien. Das neue Programm „Erneuerbare Energien Plus" stellt Unternehmen jeder Größe Förderkredite von bis zu 150 Millionen Euro pro Vorhaben bereit.
Estland will den Umgang mit autonom handelnder Software neu denken. Statt sich auf die Anmeldedaten ihrer Auftraggeber zu stützen, sollen KI-Agenten dort künftig eine ganz eigene Identität tragen.
Die Zahl der gemeldeten Schwachstellen in Software steigt 2026 voraussichtlich auf 66.000. Erstmals in der Geschichte könnte die Marke von 70.000 erreicht werden.
Eine weltweite Erhebung der Beratungsgesellschaft zeigt, dass Unternehmen mit verlässlicher Steuerung ihrer Künstlichen Intelligenz deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Doch nur eine kleine Minderheit hat das Thema bereits konsequent verankert.
Nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten in der deutschen Privatwirtschaft erhält Urlaubsgeld. Eine WSI-Auswertung von 50.000 Beschäftigten zeigt: Ob jemand einen Zuschuss bekommt, hängt vor allem vom Tarifvertrag ab.
Die sechs größten US-Banken meldeten zuletzt 47 Milliarden Dollar Gewinn bei gleichzeitig 15.000 gestrichenen Stellen. Ein Blick hinter die Rhetorik ihrer Vorstandschefs zeigt: Nicht jede Streichung ist ein KI-Schock, aber die Branche verändert sich grundlegend.
Drei sechsstündige Klausuren, eine Durchfallquote von 50 Prozent und Kosten im fünfstelligen Bereich: Das Steuerberaterexamen ist eine erhebliche Hürde. Für Juristen kann es sich dennoch lohnen, besonders in der wirtschaftsrechtlichen Beratung.
Der schwedische Zahlungsdienstleister wickelt Millionen Kundenanfragen über einen automatisierten Helfer ab. Die Bearbeitungszeit ist auf einen Bruchteil geschrumpft. Solche Erfolge beschleunigen den Wandel vom einfachen Chatbot zum eigenständig handelnden Agenten.
Maschinen sollen eines Tages den Haushalt erledigen. Damit das klappt, brauchen sie Vorbilder aus Fleisch und Blut. Ein Anbieter aus den USA hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht, von dem auch die Kundschaft profitiert.
Das Unternehmen hilft Marken, ihre Sichtbarkeit in KI-Antwortsystemen zu messen. Anderthalb Jahre nach der Gründung läuft das Geschäft so gut, dass jetzt ein Büro in New York eröffnet wird.
Viele Firmen lassen autonome Systeme bereits selbstständig arbeiten, obwohl ihre Daten dafür kaum taugen. Nur eine winzige Minderheit hält sich wirklich für gewappnet.
Wer mehr als vier Anwendungen gleichzeitig jongliert, verliert an Produktivität. Forscher sprechen von kognitiver Erschöpfung. Auch die Zusammenarbeit im Team leidet.
Die Chefetage wiegt sich in Sicherheit, doch die Belegschaft arbeitet längst mit Anwendungen, die niemand freigegeben hat. Datenlecks und Sicherheitsvorfälle nehmen zu.
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