EY-Parthenon holt ein komplettes Führungsquartett aus der Accenture-Handelsberatung und baut damit seine Retail- und Konsumgüterpraxis deutlich aus.
Die internationale Wirtschaftskanzlei verstärkt ihre Technologieberatung mit vier Spezialisten um Shahin Baghaei, die zuvor bei EY Unternehmen bei Vertragsmanagement und regulatorischem Wandel begleiteten.
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss hat trotz Einwänden von KPMG fünf vertrauliche Rechtsgutachten von Ashurst und Allens zum Whistleblower-Skandal öffentlich gemacht.
Deutsche Private Equity steigt mehrheitlich beim Kölner Brandschutzspezialisten FOGTEC ein. Das Unternehmen soll vor allem bei Rechenzentren und Batteriespeichern weiter wachsen.
Die Schweizer Cinerius Financial Partners übernimmt die Mehrheit am Luxemburger Vermögensverwalter Nordlux und fusioniert ihn mit GSLP International. Damit entsteht laut Cinerius der größte Luxemburger Vermögensverwalter für deutschsprachige Kunden.
Der britische Billigflieger Easyjet geht an den US-Finanzinvestor Apollo, nachdem sich Konkurrent Castlelake endgültig aus dem Bieterrennen zurückgezogen hat. Apollo bietet 7,15 Pfund je Aktie und damit 5,7 Milliarden Pfund.
Zwei Wirtschaftskanzleien haben den norwegischen Energiesoftwareanbieter Volue AS bei der Übernahme des Salzburger Tech-Unternehmens FlexPowerHub beraten.
Noerr hat ein von UniCredit angeführtes Bankenkonsortium bei der Neustrukturierung des Konsortialkredits für die Buchhandelskette Hugendubel beraten.
PwC Deutschland hat den Verkauf des Contracting-Geschäfts von EnBW an die Kölner RheinEnergie begleitet und dabei sowohl die organisatorische Herauslösung als auch die steuerliche Strukturierung der Transaktion verantwortet.
Finanzvorstand Andreas Jaeger legt sein Amt bei der Stabilus SE auf eigenen Wunsch nieder. Interimistisch übernimmt Vorstandschef Michael Büchsner die Finanzverantwortung, unterstützt vom erfahrenen Finanzmanager Thomas Kresser.
Die Neobank Revolut hat von der französischen Aufsicht und der EZB eine volle Banklizenz erhalten und verlegt ihr Westeuropa-Geschäft künftig unter dieses Dach. Rund 600 neue Stellen sollen entstehen, davon 400 an einem neuen Standort in Paris.
Intel hat seine geplante Kapitalerhöhung wegen der hohen Nachfrage von 15 auf 20 Milliarden Dollar aufgestockt. Ein Großteil der Mittel soll in den Ausbau der Chip-Auftragsfertigung sowie in das gemeinsam mit Elon Musk gestartete Projekt Terafab fließen.
Cyberkriminelle haben Sicherheitslücken in der Sharepoint-Infrastruktur des Bundes ausgenutzt und Zugangsdaten von 200 Konten erbeutet, der externe Zugriff bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
Das Londoner Startup Wordsmith sammelt 14 Millionen Dollar ein und wächst explosiv: ein Signal für einen Markt, der bis 2034 auf über 40 Milliarden Dollar anschwellen soll.
AMD übernimmt den kanadischen Chipentwickler Taalas, der KI-Modelle direkt in Silizium gießt und damit Inferenz-Geschwindigkeiten erreicht, die herkömmliche GPU-Lösungen um ein Vielfaches übertreffen sollen.
Eine Abfindung liegt in Deutschland im Schnitt bei 7.393 Euro brutto, 45,5 Prozent mehr als im Vorjahr. BMW zahlt in einem eigenen Programm deutlich großzügiger und verschickt ab Oktober rund 40.000 Angebote.
Ältere Beschäftigte geraten beim Stellenabbau überdurchschnittlich oft ins Visier, vor allem wegen ihres Gehalts. Arbeitsmarktexpert:innen warnen jedoch, dass sich dieser Sparkurs mittel- bis langfristig als teurer Fehler erweisen kann.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil verspricht mit seiner Einkommensteuerreform spürbare Entlastungen für 95 Prozent der Beschäftigten. Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner zeigen jedoch, dass steigende Sozialabgaben diesen Effekt ab 2028 für viele Haushalte wieder zunichtemachen.
Der aktivistische Hedgefonds Elliott Investment Management hat eine erhebliche Beteiligung am Sartorius-Großaktionär Bio-Rad Laboratories aufgebaut und verschafft sich damit indirekten Einfluss auf den Göttinger Pharma- und Laborzulieferer.
Konflikte auf der Weltbühne und teurere Rohstoffe drücken die Stimmung. Der Mittelstand leidet besonders. Einzig Tech-Firmen trotzen dem Abwärtstrend.
Bettina Orlopp will im Abwehrkampf gegen die Unicredit rund 3.000 Jobs streichen. Die meisten davon ersetzen Algorithmen, nicht Fusionen. Externe Dienstleister trifft es zuerst.
Der Aufsichtsrat der SCHUFA Holding AG beruft Michael Spohn zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsmitglied und CFO. Er folgt auf Dr. Ole Schröder, der die SCHUFA Ende 2025 verlassen hatte.
Lydia Rullkötter übernimmt ab dem 15. Mai die alleinige CFO-Verantwortung bei Burda. Sie folgt auf Holger Eckstein, der das Medienunternehmen nach fast 30 Jahren verlässt.
Bei der Generalversammlung in Biel verteidigte Nayla Hayek die langfristige Strategie der Swatch Group gegen Forderungen nach mehr Renditefokus. Im Zentrum standen der Konflikt mit einem aktivistischen Investor, der Hayek Pool und die Frage, wie unabhängig der Schweizer Uhrenkonzern bleiben soll.
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