Arvato bekommt erstmals einen eigenen Chefjuristen

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January 23, 2026
25.01.2026
2 Minuten Lesezeit

Lazarus von Lippa bringt ein eingespieltes Team aus der Bertelsmann-Zentrale mit und baut Recht und Compliance für den wachsenden Logistikkonzern auf.

Neue Funktion für ein neues Kapitel

Bislang lief die rechtliche Betreuung von Arvato über die Konzernmutter. Damit ist jetzt Schluss. Das Gütersloher Unternehmen leistet sich ab sofort eine eigene Rechtsabteilung. An deren Spitze steht Lazarus von Lippa, der zum Jahreswechsel als erster General Counsel antrat.

Vier Köpfe, ein gemeinsamer Weg

Von Lippa wechselte nicht allein. Meike Stürz, Hans-Christian Kessler und Kathleen Krogmeier folgten ihm aus dem Corporate Legal Department von Bertelsmann. Das Quartett kennt die Arvato-Mandate seit Jahren. Rund 20 weitere Mitarbeitende weltweit werden nun in die neue Struktur eingegliedert.

2,7 Milliarden Euro verlangen eigene Strukturen

Arvato ist längst kein kleiner Ableger mehr. Der Logistik- und E-Commerce-Dienstleister beschäftigt etwa 20.000 Menschen und schloss 2025 mit einem Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro ab. Kunden wie Mont Blanc und Snipes vertrauen dem Unternehmen ihre Lieferketten an. Neue Logistikzentren in Frankfurt, der Türkei und den Niederlanden sowie Zukäufe in den USA unterstreichen den Expansionskurs.

M&A-Erfahrung inklusive

Der 50-jährige von Lippa bringt reichlich Transaktionserfahrung mit. Bei Bertelsmann steuerte er zahlreiche Akquisitionen und bereitete den Börsengang der Callcenter-Tochter Majorel mit vor. In seiner neuen Rolle berichtet er an CFO Paul Daume.