Nach dem Rückzug aus Hamburg versucht die Kanzlei den nächsten Expansionsschritt und will zum Mai mit mindestens 20 Anwälten in der bayerischen Landeshauptstadt starten.
Wer hinfällt, muss wieder aufstehen. Oppenhoff kennt dieses Gefühl. 2018 wagte die Kanzlei den Schritt nach Hamburg, sechs Jahre später war das Kapitel beendet. Die erhofften Wachstumsziele ließen sich unter widrigen Marktbedingungen nicht realisieren. Nun richtet sich der Blick nach Süden. Zum 1. Mai 2026 soll in München die dritte deutsche Niederlassung neben Köln und Frankfurt entstehen.
Die bayerische Metropole bietet, was Hamburg offenbar vermissen ließ: eine kritische Masse an Mandanten in den Zielbranchen. Oppenhoff sieht besonderes Potenzial in den Sektoren Aerospace & Defence, Versicherungen und Private Equity. Alle drei Bereiche haben in München starke Wurzeln. Der Beratungsschwerpunkt liegt zunächst auf Gesellschaftsrecht und Unternehmenstransaktionen. Im weiteren Verlauf sollen Arbeitsrecht, IT-Recht und Steuerrecht das Angebot ergänzen.
Diesmal setzt Oppenhoff auf Masse von Beginn an. Mindestens 20 Anwältinnen und Anwälte werden zum Start vor Ort sein. Partner Jörn Kuhn kündigte an, das Team noch im ersten Jahr auf etwa 30 Köpfe auszubauen. Die langfristige Zielmarke liegt bei rund 50 Berufsträgern. Eine solche Größenordnung würde München mittelfristig zu einem gewichtigen Standbein der Kanzlei machen.




