Prinz wechselt zu Annerton

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February 2, 2026
02.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Finanzrechtsboutique sichert sich eine profilierte Bankaufsichtsexpertin von McDermott Will & Emery, die künftig gemeinsam mit Sebastian Glaab den Frankfurter Standort führen wird.

Coup in der Finanzmetropole

Annerton setzt ein Ausrufezeichen. Zum 1. Februar 2026 stößt Renate Prinz als Equity Partnerin zur Kanzlei und übernimmt sofort Führungsverantwortung. Gründungspartner Frank Müller macht keinen Hehl aus seiner Begeisterung: „Wir sind sehr stolz, mit Renate Prinz eine Hochkaräterin aus dem Bankaufsichtsrecht für unsere Boutique gewinnen zu können." Die Juristin bringe nicht nur fachliche Exzellenz mit, sondern auch ein internationales Netzwerk, das die Sichtbarkeit im angloamerikanischen Raum erhöhen werde.

Stationen bei Linklaters und McDermott

Der Weg zu Annerton führte über zwei namhafte Adressen. Prinz sammelte zunächst bei Linklaters Erfahrung in den Bereichen Corporate, M&A und Financial Regulatory, bevor sie zu McDermott Will & Emery wechselte. Dort beriet sie Banken, Finanzdienstleister und andere regulierte Unternehmen bei Transformationsprojekten, Unternehmenstransaktionen, Erlaubnisverfahren und Inhaberkontrollprozessen. Brexit-Fragen und Einlagensicherung gehörten ebenso zu ihrem Repertoire wie regulatorische Grundsatzthemen.

Aufsichtsrecht als Gestaltungsinstrument

Was Prinz von vielen Fachkollegen unterscheidet: Sie versteht Regulierung nicht als Hürde, sondern als strategische Variable. Mandanten schätzen ihre Fähigkeit, aufsichtsrechtliche Anforderungen in die Geschäftsplanung zu integrieren statt sie lediglich abzuarbeiten. „Gerade im Bereich Finanzmarktregulierung kommt es auf Erfahrung und Branchenkenntnis an. Hier sehe ich Annerton besonders stark positioniert", erklärt die neue Partnerin ihre Entscheidung für die Boutique.

Warum ausgerechnet Annerton

Prinz begründet den Wechsel mit der Ausrichtung der Kanzlei: „Mit ihrem klaren Fokus auf das Aufsichtsrecht in der Finanzbranche ist Annerton für mich die mit Abstand spannendste Kanzlei im Markt." Sie lobt zudem die Agilität und Modernität des Hauses. „Ich halte es für entscheidend, mit der digitalen und technologischen Entwicklung nicht nur Schritt zu halten, sondern daran weiter zu wachsen. Annerton hat hierfür das größte Potenzial." Neben ihrer Beratungstätigkeit veröffentlicht sie regelmäßig zu aufsichtsrechtlichen Themen und ist Mitautorin im Crypto-Assets-Kommentar des Beck-Verlags zur MiCA-Regulierung.