Premier Inn Deutschland stärkt Finanzführung mit neuem CFO

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February 2, 2026
02.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Mit der neu geschaffenen CFO-Funktion holt Premier Inn Deutschland Christoph Gehrig in die Geschäftsführung und rückt die Profitabilitätsziele für 2025/26 stärker in den Fokus der Steuerung.

CFO-Rolle als Antwort auf Wachstum und Skalierung

Zum 1. Februar übernimmt Christoph Gehrig die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Finanzen bei Premier Inn Deutschland. Die deutsche Tochter der britischen Hotelgruppe Whitbread PLC etabliert damit erstmals eine eigenständige CFO-Funktion. In einer Phase, in der Portfolioausbau und operative Expansion parallel laufen, soll die Finanzorganisation die Steuerung von Ergebnis, Investitionen und operativer Performance enger begleiten.

Neues Top-Management-Setup mit klaren Berichtslinien

Gehrig wechselt von McDonald’s Deutschland, wo er zuletzt als Chief Financial Officer tätig war. Bereits im Sommer 2025 hatte Premier Inn die Führungsstruktur erweitert: Christopher Presland übernahm die Rolle des Chief Commercial Officer und Managing Director, Chris-Norman Sauer wurde Managing Director Property. Wie die beiden berichtet auch Gehrig an Deutschland-Chef Erik Friemuth.

Schlussquartal entscheidet über den Schritt in die Profitabilität

Offen bleibt, ob Premier Inn Deutschland das Ziel für das Geschäftsjahr 2025/26 erreicht, das am 28. Februar 2026 endet. Friemuth hatte im Mai 2025 gegenüber Hotel vor9 angekündigt, erstmals einen bereinigten Vorsteuergewinn zwischen fünf und zehn Millionen Pfund erzielen zu wollen. Die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen zeigen steigende Umsätze (+12%) und einen verbesserten RevPAR (76 Euro, +7%). Im Halbjahresbericht wies Whitbread für Deutschland jedoch noch einen operativen Verlust von rund 3,5 Millionen Euro aus - damit kommt dem Ergebnis des vierten Quartals zentrale Bedeutung zu.