AUTODOC beabsichtigt, eine vorrangig besicherte Term Loan B Fazilität über insgesamt 530 Millionen Euro sowie eine revolvierende Kreditfazilität von 50 Millionen Euro aufzunehmen. Arrangiert wird die Transaktion von Citibank, N.A., London Branch, und der Deutschen Bank Aktiengesellschaft. Strukturell wurde eigens die Autodoc Holding SE als emittierende Gesellschaft oberhalb der bisherigen Autodoc SE gegründet, die auch die genannten Ratings erhalten hat. Moody's vergibt ein Erstrating von Ba3 mit stabilem Ausblick, S&P bewertet die Gesellschaft mit B+ und positivem Ausblick. AUTODOC selbst spricht von einer Optimierung der Kapitalstruktur aus einer Position der Stärke heraus, gestützt auf die aktuelle Bilanzsituation des Unternehmens.
Der Großteil der Erlöse fließt in den Rückkauf der Anteile, die die Apollo Hybrid Value Fonds seit April 2024 im Rahmen einer Pre IPO Investition an AUTODOC halten, sowie in die Begleichung der damit verbundenen Kosten. Mit dem Einstieg von Apollo hatte sich AUTODOC einen institutionellen Partner gesucht, der interne Prozesse, Berichtswesen, operative Skalierbarkeit und Corporate Governance im Vorfeld eines möglichen Börsengangs validieren und schärfen sollte. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen diese Vorbereitungsziele erreicht und setzt seinen profitablen Wachstumskurs fort, einen erneuten Börsengang will AUTODOC künftig abhängig von Marktbedingungen und Investorennachfrage wieder prüfen. Nach Abschluss der Term Loan B Transaktion und den nachfolgenden Schritten sollen die drei Unternehmensgründer Alexej Erdle, Max Wegner und Vitalij Kungel wieder indirekt 100 Prozent der Anteile an AUTODOC halten. Das 2008 in Berlin gegründete Unternehmen erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr und beschäftigt mittlerweile mehr als 5.500 Mitarbeitende in 13 Ländern.




