Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das digitale Gründerzentrum WERK1 in München von 2027 bis 2032 mit rund 30 Millionen Euro. Bayern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 mehr Start-up-Gründungen als jedes andere Bundesland.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das digitale Gründerzentrum WERK1 in München von 2027 bis 2032 mit rund 30 Millionen Euro. Das Zentrum soll als zentraler Hub für das bayerische Start-up-Ökosystem weiter ausgebaut und seine internationale Sichtbarkeit gestärkt werden. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt erklärt: „Als Leuchtturm im Hotspot München ist das WERK1 ein Möglichmacher, es bringt Start-ups, Scale-ups, Investoren und die Wissenschaft zusammen.“ Das WERK1 gilt als Vorbild für inzwischen 19 digitale Gründerzentren an 30 Standorten im Freistaat und ist zentraler Partner der Initiative Gründerland Bayern. Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Bayern 626 Start-ups gegründet, mehr als in jedem anderen Bundesland und 48 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2025. Gemessen an der Einwohnerzahl führt München das Ranking der Gründungsstandorte vor Berlin und Düsseldorf an.
WERK1-Geschäftsführer Dr. Robert R. Richter sieht in der Förderung einen wichtigen Impuls: „Wir wollen das WERK1 weiter als einen Ort ausbauen, an dem das Start-up-Ökosystem noch enger zusammenfindet, voneinander lernt und gemeinsam wächst, einem WERK1 Start-up Campus gleich.“ Bereits 2025 belegte Bayern mit 785 Neugründungen, mehr als 4.000 aktiven Start-ups und einem Finanzierungsvolumen von 3,3 Milliarden Euro den Spitzenplatz im bundesweiten Gründungsranking. Mit der Initiative Gründerland Bayern vernetzt das Wirtschaftsministerium nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 350 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Finanzierung und Gründungsförderung.




