Blackstone, Vanguard und Wellington starten Private-Markets-Fonds

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July 24, 2026
24.07.2026
2 Minuten Lesezeit

Die drei Asset-Manager-Riesen lancieren zwei gemeinsame Investmentlösungen, die privaten Anlegern vereinfachten Zugang zu öffentlichen und privaten Märkten bieten sollen. Verfügbar sind die Fonds zunächst über die Vermögensverwaltungsplattformen von Bank of America.

Zwei Fonds für kombinierten Zugang zu Public und Private Markets

Wellington Management, Vanguard und Blackstone lancieren im Rahmen ihrer strategischen Allianz zwei neue Investmentlösungen für den kombinierten Zugang zu öffentlichen und privaten Märkten. Der WVB All Markets Fund verbindet Wellingtons aktives Aktienmanagement und Vanguards Anleihen- und Indexstrategien mit Zugang zu Blackstones Private-Markets-Plattform. Der WVB Blackstone All Privates Fund bietet einen einzigen Zugangspunkt zu Blackstones Angebot aus Private Equity, privater Infrastruktur, privaten Immobilien und Private Credit. Beide geschlossenen Fonds sind zum Start über die Vermögensverwaltungsplattformen von Merrill und Bank of America Private Bank verfügbar. Die Allianz rechnet zudem mit breiter Beteiligung aus der RIA-Community. Blackstone-Präsident Jon Gray erklärt: „Diese neuen Lösungen bringen die Performance und Größe unserer Private-Markets-Plattform mit den außergewöhnlichen Stärken von Wellington und Vanguard zusammen und schaffen einfachen, umfassenden Zugang für Berater und ihre Kunden.“

Begrenzte Liquidität, nur vierteljährliche Rückgabe

Wellington verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 1,35 Billionen Dollar für institutionelle Kunden in über 60 Ländern. Vanguard blickt auf eine 50-jährige Geschichte in aktivem und passivem Fondsmanagement zurück. Blackstone verwaltet als weltweit größter alternativer Asset Manager mehr als 1,3 Billionen Dollar. Wellington-CEO Jean Hynes betont: „Der Start der WVB-Fonds spiegelt die Stärke unserer strategischen Allianz wider, wir freuen uns besonders, diese Fonds zunächst über die Plattformen von Merrill und Bank of America Private Bank einzuführen.“ Für die Fonds ist jedoch kein Sekundärmarkt vorgesehen, die Anteile sind nicht börsennotiert, Liquidität soll ausschließlich über vierteljährliche Rückkaufangebote zum Nettoinventarwert bereitgestellt werden, ohne Garantie, dass Anleger ihre gewünschten Anteile tatsächlich zurückgeben können. Die Investition eignet sich damit laut den Anbietern nur für Anleger, die auf eine kurzfristige Verfügbarkeit ihres Kapitals verzichten können.

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