Die Partner von PwC Australia haben Kevin Burrowes für eine zweite Amtszeit als CEO bestätigt, die bis zum 30. Juni 2028 laufen und zugleich seine letzte sein wird.
Der Wiederwahl ging ein strukturiertes Nachfolgeverfahren voraus, das vom unabhängigen Vorsitzenden von PwC Australia geleitet wurde. Der Prozess umfasste Nominierung, Bewertung und Due Diligence und ist Teil der Governance-Reformen unter der Initiative Commitments to Change. Der Vorsitzende des Governance Board, John M. Green, hob hervor, dass die Kanzlei in den zurückliegenden drei Jahren erhebliche Fortschritte bei kulturellen und strukturellen Veränderungen gemacht habe. Zugleich habe man Arbeitsweise und Mandantenbetreuung neu aufgestellt, mit tiefer Branchenkompetenz und verantwortungsvollem KI-Einsatz als Schwerpunkten.
Burrowes ordnete seine zweite Amtszeit in einen breiteren Reformzusammenhang ein. Die Kanzlei bewege sich mit Rückenwind, stehe aber an einem entscheidenden Punkt, an dem verlorenes Vertrauen der Branche gezielt zurückgewonnen werden müsse. In den kommenden zwei Jahren wolle er gemeinsam mit dem Partnerkreis eine ambitionierte Agenda umsetzen und die Reformarbeit innerhalb der Branche aktiv mitgestalten.
Der Reformkurs erstreckt sich zunehmend auf die technologische Dimension. Bereits im Mai 2026 hatte PwC Australia neue Maßnahmen vorgestellt, mit denen Diversitäts- und Inklusionsaspekte in sämtliche Phasen der KI-Entwicklung und in die operative Kernstruktur eingebettet werden sollen. Damit rückt neben der Governance-Erneuerung auch die verantwortungsvolle Ausgestaltung neuer Technologien in den Mittelpunkt der Positionierung.




