Die kalifornische Versicherungsrechtskanzlei Wood Smith Henning & Berman hat eine Absichtserklärung mit einem Private-Equity-Investor unterzeichnet. Es wäre eine der größten Investitionen in eine US-Kanzlei überhaupt.
Die kalifornische Kanzlei Wood Smith Henning & Berman hat laut informierten Personen eine Absichtserklärung mit einer Private-Equity-Gesellschaft unterzeichnet. Sollte der Deal zustande kommen, wäre es eine der größten externen Investitionen in eine US-Kanzlei bisher. Der Deal bewertet das Unternehmen mit einem Unternehmenswert von rund 700 Millionen Dollar. Das entspricht etwa dem 18-fachen des bereinigten EBITDA von 38,2 Millionen Dollar aus dem Jahr 2025. Wood Smith führte dafür einen Auktionsprozess durch, um über eine Management Services Organization externes Kapital in den nicht-anwaltlichen Teil des Geschäfts zu holen, während die Anwälte Eigentum und Kontrolle über die Kanzlei selbst behalten.
Der Deal soll Wood Smith erlauben, Wachstum zu finanzieren, das die vier Eigentümer bislang allein aus eigenen Mitteln stemmen mussten, und leitenden Anwälten eine Kapitalbeteiligung zu geben. Die vier Mitglieder des Management-Komitees, darunter Executive Chairman Daniel Berman und die Gründungspartner Steve Henning und Kevin Smith, halten derzeit 100 Prozent der Anteile. Wood Smith erzielte 2025 einen Umsatz von 244,4 Millionen Dollar, ein Plus von 19,8 Prozent, und ist in den vergangenen drei Jahren im Schnitt um rund 20 Prozent jährlich gewachsen. Die Kanzlei beschäftigt Anwälte in 35 US-Bundesstaaten und 43 Büros sowie an einem Standort in London.




