CMS berät bei Mainzer Rechenzentrum

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March 12, 2026
13.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Kanzlei hat ING und Helaba bei einem 600-Millionen-Euro-Darlehen für ein nachhaltiges Datenzentrum beraten.

Nordische Expertise trifft rheinische Infrastruktur

Am Rhein entsteht ein Vorzeigeprojekt für nachhaltige Digitalisierung. Der norwegische Spezialist Green Mountain und der Energieversorger KMW aus der Region haben sich zusammengetan, um in Mainz ein Rechenzentrum zu errichten. Die Anlage soll höchsten Effizienzstandards entsprechen und Abwärme sinnvoll nutzen. ING und Helaba finanzieren das Vorhaben gemeinsam. Die Mittel von 600 Millionen Euro sind zweckgebunden und dürfen nur für ökologisch sinnvolle Maßnahmen eingesetzt werden. Diese Struktur folgt den Prinzipien grüner Finanzierungen und schafft Transparenz über die Verwendung der Gelder.

Kanzlei orchestriert komplexes Mandat

CMS übernahm die rechtliche Begleitung auf Seiten der Kreditgeber. André Frischemeier leitete ein Team, das Vertragswerke ausarbeitete, Prüfungen koordinierte und Vereinbarungen mit Projektpartnern gestaltete. Neben klassischen Finanzierungsfragen standen öffentlich-rechtliche Genehmigungen, Energieeffizienzanforderungen und die Einbindung von Wärmerückgewinnung auf der Agenda. Das Mandat erforderte Expertise aus mehreren Rechtsgebieten. Finanzierungsspezialisten arbeiteten mit Immobilien- und Umweltrechtlern zusammen. Philipp Schönnenbeck verantwortete den Immobilienteil, Christian Scherer steuerte umweltrechtliches Wissen bei. Diese Verzahnung ermöglichte eine Beratung aus einem Guss.

Signal für den Markt

Datenzentren verschlingen enorme Mengen Strom. Investoren und Geldgeber verlangen deshalb zunehmend Nachweise über Nachhaltigkeit. Das Mainzer Projekt demonstriert, wie sich Kapitalbedarf und Klimaziele vereinbaren lassen. Für die beteiligten Banken und Berater ist es ein Referenzmandat in einem wachsenden Marktsegment.