Gemeinsam mit Thomson Reuters bietet die Beratungsgesellschaft einen Rundum-Service für digitale Steuer-Compliance in über 80 Ländern an.
Belgien, Kroatien, Polen, Malaysia: Die Liste der Länder mit neuen Pflichten zur elektronischen Rechnungsstellung wird 2026 länger. Multinationale Konzerne stehen vor einem Geflecht aus nationalen Vorschriften, Echtzeit-Meldungen und unterschiedlichen Formaten. Viele kämpfen noch mit veralteten Systemen und manuellen Abläufen.
Deloitte und Thomson Reuters schließen eine strategische Partnerschaft. Im Zentrum steht die ONESOURCE Pagero-Plattform, die Rechnungen automatisiert erstellt, versendet und archiviert. Deloitte übernimmt die Betreuung als Managed Service und bringt sein globales Netzwerk aus Steuerexperten ein. Olivier Hody, Global E-invoicing Leader bei Deloitte, bezeichnet die Verzahnung von Technologie und klassischer Steuerberatung als Wendepunkt für die Mandanten.
Der Service zielt auf messbare Entlastung. Compliance-Verstöße und drohende Bußgelder sollen sinken, Prozesse beschleunigt werden. Unternehmen gewinnen einen zentralen Überblick über ihre weltweiten Steuerpflichten und können interne Kapazitäten auf strategischere Aufgaben lenken.
Die EU treibt mit dem Paket VAT in the Digital Age die Harmonisierung voran. Bis Ende des Jahrzehnts werden E-Rechnungen für innergemeinschaftliche Lieferungen verpflichtend. Wer früh investiert, verschafft sich Spielraum.




